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Pressestimmen


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Publikation
Datum
Titel des Artikels  

Mangfall Bote
03. August 2017
Große Präzision in den Harmonien
Bericht (Artikel und Bilder) unserer Pressereferentin Marlene Liegl über die Chorserenade in Berbling.
Mangfall Bote
02. August 2017
Chorserenade auf dem Dorfplatz von Ostermünchen (Fotos Stache)
(Bericht und Fotos im Lokalteil)
Mangfall Bote
22.03.2017

Mit Frische und forschender Ernsthaftigkeit (Rainer W. Janka)
Das Mozartrequiem beim "Maxlrainer Kultursommer" in Bad Aibling
(...Artikel und Foto Janka...)
Mangfall Bote
16.03.2017

Letzter Feinschliff und Klangbalance (bjn)  (Artikel und Foto Baumann...hier)

Die letzten Proben für die beiden Chöre  Marlene Liegl
Mangfall Bote                                    
09.03.2017
Lokalbericht: Seit 40 Jahren im Chorgesang aktiv ...Artikel und Bild
Foto Marlene Liegl


   
Mangfall Bote
05.03.2017
Lokalbericht (Artikel und Bild):  MAXLRAINER KULTURSOMMER 2017




Mangfall Bote
05.03.2017
Zackiges "Hosanna" und tanzende  Töne (Artikel und Bild) (bjn)


Mangfall Bote
08.02.2017
Joseph-Haas-Chor geht neue Wege
Bericht (Artikel und Bild...) von unserer Pressereferentin Marlene Liegl: " Dirigentenwechsel: Anna Töller will als neue Chorleiterin andere Ziele setzen"
Mangfall Bote
26.01.2017
Joseph-Haas-Chor mit zahlreichen Auftritten
(Artikel...) Bericht von unserer Pressereferentin Marlene Liegl über die
Jahreshauptversammlung 2017 mit Rechenschaftsberichten und Neuwahlen.
Mangfall Bote
12.10.2016
Schönheit der Welt besungen- Erntedank in St. Georg
(Artikel...) Bericht  von  unserer Pressereferentin Marlene Liegl

Mangfall Bote
22.09.2016



Auftakt zum Probenjahr (...Artikel
von unserer Pressereferentin Marlene Liegl




Mangfall Bote
02.08.2016
Von Renaissance bis zur Romantik (..Artikel und Bilder..) von unserer Pressereferentin Marlene Liegl
Abschlusssingen des Joseph-Haas-Chors
Mangfall Bote
08.01.2015
Drei Weise als wahre Gottsucher (mehr... Artikel, Bild)
Dicht besetzt war die Pfarrkirche St. Georg beim Festgottesdienst am Dreikönigstag
Mangfall Bote
22.12.2014
63 Jahre lang in Chören gesungen (mehr... Artikel, Bild)
Außergewöhnliche Sangesleistung - Joseph-Haas-Chor verabschiedet Gertraud Sappelt
Mangfall Bote
23.12.2014
An Fairness und Frieden appelliert (mehr... Artikel, Bild)
Gut besuchtes Weihanchtssingen am Marienplatz
Mangfall Bote
22.12.2014
Besinnlichen Liederabend bereitet (mehr... Artikel)
Joseph-Haas-Chor mit weihnachtlichen Liedern in der Neurologischen Klinik
Mangfall Bote
10.12.2014
"Alle Jahre Wieder": Aiblinger Adventssingen (mehr... Artikel)

Mangfall Bote
10.12.2014
Volles Programm für Joseph-Haas-Chor (mehr... Artikel)
Konzerte von Advent bis Dreikönigstag
Mangfall Bote
28.11.2014
Aiblinger Adventssingen (mehr... Artikel)

Mangfall Bote
22.11.2014
Von der Renaissance bis in die Neuzeit (mehr... Artikel)
Benefiz Konzert des Joseph-Haas-Chores in Bad Aibling
Mangfall Bote
21.11.2014
Von der Renaissance bis in die Neuzeit (mehr... Artikel)
Viel Beifall für den Joseph-Haas-Chor und junge Talente
Mangfall Bote
13.11.2014
"Novantica" (mehr... Artikel)
Konzert des Joseph-Haas-Chor
Mangfall Bote
13.11.2014
Alte und neue Musik in St. Georg (mehr... Artikel)

Mangfall Bote
25.10.2014
Sieben neue "Minis" in St. Georg (mehr... Text, Artikel)

Mangfall Bote
17.10.2014
Konzert zugunsten von Flüchtlingen (mehr... Text, Artikel)
Joseph-Haas-Chor gestaltet Kirchweihgottesdienst in St. Georg
Mangfall Bote
13.09.2014
Gastsänger bei Joseph-Haas-Chor (mehr... Text, Artikel)

Mangfall Bote
01.09.2014
Chor ließ Stimmen in Verona erklingen (mehr... Text , Bild)
Joseph-Haas-Chor mit buntem Sommerprogramm inklusive Italienreise
Mangfall Bote
02.06.2014
Dirigenten ernten mit Chören Applaus (mehr...Text, Bild, Artikel)
Sängerkreis Wendelstein feiert mit Chöretreffen 100. Geburtstag des MGV Liederkranz Aising nach
Mangfall Bote
16.05.2014
Volles Programm für Joseph-Haas-Chor (mehr... Text, Artikel)
Patrozinium mitgestaltet ...
Mangfall Bote
10.04.2014
Helmi Lederer und Christl Schuster seit 30 Jahren aktiv (mehr...Text, Bild, Artikel)
Jahreshauptversammlung des Joseph Haas Chores mit Ehrungen  - Mitgliederstand konstant -Chronist ab 2015 gesucht
Mangfall Bote
08.01.2014
Empfang der Sternsinger in St. Georg (mehr... Text, Bild)
In einem festlichen Gottesdienst, der vom Joseph-Haas-Chor musikalisch umrahmt wurde, empfing die Gemeinde ...
Mangfall Bote
28.10.2013
Auftritt am Gasteig (mehr...Text, Bild, Artikel)

Mangfall Bote
20.06.2013
Joseph-Haas-Chor diesmal ganz "italienisch" (mehr... Text, Bild)
Bei sommerlichem Konzert in Neurologischer Klinik Zuhörer in Grün-Weiß-Rot begeistert
Mangfall Bote
08./09.05.2013
Von Caruso bis singende Meile (mehr...Text, Bild, Artikel)

Mangfall Bote
03.05.2013
An heiligen Georg erinnert (mehr... Artikel)
Pfarrgemeinde St. Georg feiert Messe mit Joseph-Haas-Chor
Mangfall Bote
26.04.2013
Joseph-Haas-Chor ist auf Nachwuchssuche (mehr...Text, Artikel)

Mangfall Bote
21.12.2012
Alphornbläser, Hirtenkinder und Herbergssuche (mehr... TextArtikel)
Aiblinger Adventssingen mit zahlreichen Mitwirkenden im Kurhaussaal ein großer Erfolg

Mangfall Bote
20.07.2012
Ein bunter Blumenstrauß (mehr... Artikel)
Sommerkonzert mit dem Joseph-Haas-Chor im Kurhaus Bad Aibling
Mangfall Bote
19.04.2012
Die Sangeslust ist ungebrochen (mehr... TextArtikel)
167. Jahreshauptversammlung
 
Mangfall Bote
19.07.2011
Fein sein, bein'nand bleib'n (mehr... TextArtikel)
Jubiläunmskonzert "100 Jahre Männerchor Bad Aibling²
Mangfall Bote
04.06.2011
Mit Freunden gesungen und getanzt (mehr... Text, Artikel)
Bayerisch-griechische Freundschaften vertieft oder auch neu geknüpft
Mangfall Bote
20.05.2011
Ehrenurkunde für Dirigent Mangels (mehr... TextArtikel)
Berichte, eine Satzungsänderung, Ehrungen sowie die Wahl der Vorstandschaft prägten die Jahresversammlung des Joseph-Haas-Chores. Besondere Würdigungen erfuhren dabei im Pfarrsaal von St. Georg Ehrendirigent Johannes Mangels und Ehrenmitglied Rudi Knobloch.
Mangfall Bote
06.05.2011
Alte Hymnen berührten Seelen (mehr... Text, Artikel)
Byzantinisches Kirchenkonzert mit griechischem Chor in der Kirche St. Georg
Mangfall Bote
02.05.2011
Blau-weiß traf auf weiß-blau (mehr... TextArtikel)
 
Mangfall Bote
20.04.2011
Konzerte, Ausflüge und Begegnungen (mehr... Text)
Großeinsatz ist in der kommenden Woche...
Mangfall Bote
19.02.2011
Tod einer Stubenfliege (mehr..., Artikel)
"Nacht der Chöre" im Bad Aiblinger Rathaus
Mangfall Bote
04.12.2010
Jury würdigt virtuoses Orgelspiel (mehr... Artikel; Link zum Wettbeweb)
Früherer Chorleiter gewinnt den 1. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb 2010
Mangfall Bote
19.11.2010
Auftritt bleibt dem Chor unvergesslich (mehr... Text, Artikel)
Joseph-Haas-Chor gestaltete im Kölner Dom das Kapitelsamt musikalisch
Mangfall Bote
21.10.2010
Josef-Haas-Chor singt im Dom (mehr... Text, Artikel)
Reise nach Köln zum früheren Chorleiter
Mangfall Bote
07.08.2010
Spende für Chile (mehr... Artikel)
Mangfall Bote
28.04.2010
Stolz auf den Kirchenpatron (mehr... Artikel)
Mangfall Bote
23.03.2010
Auszeichnung für treue Mitglieder (mehr... Artikel)
Mangfall Bote
11.03.2010
Sänger gesucht für argentinische Messe (mehr... Text)
Mangfall Bote
21.12.2009
Chor nicht verwaist (mehr... Artikel)
Mangfall Bote
10.08.2009
Chorleiter spielt künftig im Kölner Dom (mehr... Artikel)
Mangfall Bote
06.11.2009
Messfeier mit Ministrantenabschied (mehr... Text)
Mangfall Bote
30.07.2009
Joseph-Haas-Chor verabschiedete Chorleiter (mehr... Text)
 
Mangfall Bote
09.05.2009
Joseph-Haas-Chor mit neuer Spitze (mehr... Text, Artikel)
 
Mangfall Bote
27.01.2009
Joseph-Haas-Chor lädt zum Singen ein (mehr... Text, Artikel)
 
Mangfall Bote
09.01.2009
Rekordergebnis und eine neue Messe (mehr... Text)
  
Mangfall Bote
23.12.2008
Wunsch: Nachbarschaft pflegen (mehr... Text, Artikel)
 

Mangfall Bote
22.12.2008
Viel Flair bei «Der Hirten Traum» (mehr... Text, Artikel)
 
Mangfall Bote
11.12.2008
Klangvolles Kirchenkonzert (mehr... Text, Artikel)
 
Mangfall Bote
14.05.2008
Konrad Gartmeier nun Ehrenmitglied (mehr... Text, Artikel)
 
Mangfall Bote
05.10.2007
Bayerischer Abend in Griechenland (mehr... Text)
 
Mangfall Bote
19.04.2007
Singen als Lebenselexier (mehr... Text, Artikel)
 
Mangfall Bote
08.08.2006
30 Dirigentenjahre gewürdigt (mehr... Text, Artikel)
 
Mangfall Bote
März 2006
Amt des Chorleiters übergeben (mehr... Text, Artikel)
 
Stadt Journal
Bad Aibling
160 JAHRE JUNG! (mehr... Artikel, Galerie)
Der Joseph-Haas-Chor singt Gospels und Spirituals
Mangfall Bote
27.05.2005
Liedernachmittag und Kulturtag (mehr... Artikel)
 
Mangfall Bote
06.07.2004
Musik am laufenden Band (mehr... Text, Galerie)
 
Mangfall Bote
28.06.2004
Joseph-Haas-Chor beim "Fackellauf" (mehr... Text, Artikel, Chronikauszüge, Galerie)
 
Mangfall Bote
16.06.2004
Kurpark singt und swingt im Juli (mehr... Text, Artikel)
 
Mangfall Bote
01.04.2004
Chor öffnet sich stets neuer Wege (mehr... Text)
Hauptversammlung 2004
Mangfall Bote
18.03.2004
Mit vielen guten Bekannten (mehr... Text, Artikel, ChronikauszügeGalerie)
500 Jahre geistliche Chormusik mit dem Joseph-Haas-Chor
Mangfall Bote
09.03.2004
Kostbarkeiten der Kirchenmusik (mehr... Text, Artikel)
Konzert mit dem Joseph-Haas Chor
Mangfall Bote
11.03.2004
Viele Auftritte bis zum Sommer (mehr... Text, Artikel)
Aktivitäten des Joseph-Haas-Chores
Mangfall Bote
02.03.2004
Musikgeschichte geschrieben (mehr... TextArtikelChronikauszügeGalerie)
Kulturpreis an Joseph-Haas-Chor und "Sundergauer Sänger"
Mangfall Bote
04.01.2003
Garant für modernen Chorgesang (mehr... Text)
Ernst Hauser im Alter von 92 Jahren verstorben
Mangfall Bote
21.04.1998
Ein komischer Held wider Willen (mehr... Artikel)
Andi Kern inszeniert Nestroy-Posse mit dem Theater Rosenheim - Horst Rankl brilliert in Doppelrolle

Sieben neue "Minis" in St. Georg

Bad Aibling - Sieben Mädchen und Buben haben sich in den vergangenen Wochen auf den Altardienst vorbereitet. Sechs von ihnen wurden nun bei einem Gottesdienst in die Schar der Ministranten aufgenommen: Emma Gartmaier, Marie Gruber, Michelle Kieweg, Marinus Mayr, Larissa Niggl, Alexander Schmitz und Lena Weidner.

Auf die Frage von Kaplan Baltharaju Banda, ob sie gerne und gewissenhaft ihren Dienst versehen wollen, antworteten sie mit einem kräftigen "Ja".

Der Geistliche segnete die Kreuzanhänger, die die Ministranten beim Altardienst tragen. Zusammen mit Pastoralreferentin von Reitzenstein wurden sie den Mädchen und Buben als Zeichen der Aufnahme überreicht.

Eindrucksvoll gestaltete der Joseph-Haas-Chor unter Leitung von Susanne Tutert den Festgottesdienst musikalisch. Zur Aufführung kam das sechsstimmige "Kyrie" aus der "Missa pro defunctis" von Luis de Vittoria und "Look at the world" von John Rutter. "Gott ist groß" und "Nehmt das Brot", beide von Kathi Stimmer und "Meine Zeit" von Peter Strauch wurden als deutschsprachige Chorsätze mit Querflöte (Theresa Liegl) und Keyboard (Susanne Tutert) dargeboten. ml

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Konzert zugunsten von Flüchtlingen

Bad Aibling - Der Joseph-Haas-Chor startet aktiv in den Herbst. Am kommenden Sonntag, 19. Oktober, gestaltet der Chor unter Leitung von Susanne Tutert um 10.30 Uhr in der Kirche St. Georg den Festgottesdienst zu Kirchweih.


Ein Höhepunkt im Herbst ist das Kirchenkonzert am Sonntag, 16. November, in der Kirche St. Georg, das der Chor zusammen mit jungen Talenten gestaltet. Dafür wird schon eifrig geprobt. Unter dem Titel "Novantica" hat Chorleiterin Susanne Tutert ein interessantes Programm aus alten und neuzeitlichen Chorsätzen zusammengestellt. Zur Aufführung kommen Teile aus der "Missa pro defunctis" des spanischen Komponisten Luis de Vittoria, der "Psalm 43" von Felix Mendelssohn-Bartholdy und das achtstimmige "Abendlied" von Josef Rheinberger. Von den neuzeitlichen Komponisten stehen John Rutter mit den Chorsätzen "Look at the world" und "This ist the day", sowie Karl Jenkins mit "Adiemus" auf dem Programm.

Aus dem Bereich der Gospels sind unter anderem "Whitness", "You are holy" und "Sing to the world" vorgesehen. Aber auch moderne deutschsprachige Chorsätze werden dargeboten. Entsprechend der Zeit, aus der die Chorsätze sind, wird auch die Instrumentalmusik gewählt, die das Programm auflockert. Der Eintritt für das Konzert ist frei, der Erlös aus den erbetenen Spenden wird zur Verfügung gestellt als Hilfe für die Flüchtlinge im Mittleren Osten.

Weitere konkrete Terminplanungen reichen schon bis über das Jahresende hinaus. So wirkt der Chor dieses Jahr wieder beim Adventssingen am 7. Dezember im Kurhaus mit und beim Weihnachtssingen am Rathaus am letzten Adventssonntag. Ein weihnachtlicher Liederabend für Patienten und Angehörige ist auch in der Neurologischen Klinik vorgesehen und die Gottesdienstgestaltung am Drei-Königs-Tag in St. Georg ist auch bereits festgelegt. ml


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Gastsänger bei Joseph-Haas-Chor

Bad Aibling - Der Joseph-Haas-Chor bestreitet am 16. November in der Kirche St. Georg ein Konzert. Unter dem Titel "Novantica" hat Chorleiterin Susanne Tutert ein Kontrastprogramm von alten und neuzeitlichen Chorsätzen zusammengestellt. Unter anderem sollen Teile aus der "Missa pro defunctis" von Luis de Vittoria aufgeführt werden, dazu der Psalm 43 von Felix Mendelssohn-Bartholdy und das Abendlied von Josef Rheinberger. Von den neuzeitlichen Chorsätzen sind Lieder von John Rutter, Karl Jenkins sowie Gospels vorgesehen.

Für das Konzert sind Gastchorsänger willkommen. Die Proben jeweils am Donnerstag beginnen am 18. September, 20 bis 21.30 Uhr, im Pfarrheim St. Georg. Intensivproben sind an den Samstagen 8. und 15. November von 9 bis zirka 17 Uhr.

Hauptprobe ist am Konzerttag am Nachmittag. Wer als Gast mitwirken möchte, kann mit Chorleiterin Susanne Tutert oder der Vorsitzenden des Joseph-Haas-Chores, Irene Poidinger, Kontakt aufnehmen. Es ist auch möglich, gleich zur ersten Probe nach den Ferien ins Pfarrheim zu kommen. ml
In der Kirche Santa Euphemia in Verona gestaltete der Joseph-Haas-Chor ein Singen. Foto Liegl

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Chor ließ Stimmen in Verona erklingen
Bad Aibling - Kultur, Gemeinschaftspflege, aber auch sportliche Betätigung standen auf dem Programm bei der dreitägigen Kulturreise des Joseph-Haas-Chores nach Verona. Sieben Radler waren vorab vom Reschensee aus gestartet, um die Strecke in fünf Tagesetappen zurückzulegen.
In der Arena genossen die Ausflügler die Aufführung der Oper "Carmen" von Georges Bizet. Doch überschattete der Diebstahl von zwei Fahrrädern den Abend.
Am nächsten Tag wurden die Chormitglieder selbst aktiv. In der Kirche Santa Euphemia gestalteten sie unter Leitung von Susanne Tutert ein Singen aus dem vielseitigen Repertoire und freuten sich über die ausgezeichnete Akustik. Es folgten eine Erkundung der Altstadt und ein Ausflug zum Gardasee. Beim Abendessen brachte der Chor dem Personal zum Dank ein Ständchen dar.
Zur Pflege der Gemeinschaft, aber auch als Dank für die eifrige Probenarbeit und die Auftritte hatten sich die Chormitglieder mit Partnern außerdem zum Gartenfest in St. Georg getroffen, gefolgt vom letzten Auftritt vor der Sommerpause bei einem Liederabend in der Neurologischen Klinik. Unter Leitung von Susanne Tutert wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Dazu waren Textblätter mit bekannten Volksliedern zum Mitsingen vorbereitet worden. Zur Abwechslung spielte eine Gruppe der Kinder-Tanzl-Musi unter Leitung von René Tutert schneidig auf und begleitete auch die gemeinsamen Lieder. Mit reichem Applaus wurden Kinder und Chor belohnt. ml


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Dirigenten ernten mit Chören Applaus

Sängerkreis Wendelstein feiert mit Chöretreffen 100. Geburtstag des MGV Liederkranz Aising nach
Rosenheim - Den bereits 2013 begangenen 100. Geburtstag des Männergesangvereins Liederkranz Aising feierten jetzt auch die neun Mitgliedschöre des Sängerkreises Wendelstein gebührend mit einem gemeinsamen Konzert in der Turnhalle Aising.

Als kleine Anekdote verlas Alois Hundhammer, Vorsitzender des Sängerkreises, den Brief eines Sangesbruders an den Jubelchor. Mit Schmunzeln wurde die anschließende Datierung aus dem Jahr 1923 zur Kenntnis genommen. Hundhammer verwies auf die offensichtlich bereits damals bestehende Verbindung zwischen den Chören aus Aising und Ellmosen, aus deren Archiv das Schreiben stammt.

Das von Kreischormeisterin Heidi Seegerer zusammengestellte Programm eröffnete der Kinderchor des GTEV D'Jendbachtaler Bad Feilnbach. Herzerfrischend und mit viel Engagement sangen die Kinder unter Leitung von Elisabeth Buchberger das Stück "Ein Rollmops und ein Hering" und erklärten so musikalisch, warum sie eigentlich viel lieber Spaghetti mögen. Langanhaltender Applaus war der verdiente Lohn des Sängernachwuchses.

Die Liedertafel Bad Feilnbach hat sich trotz aller Schicksalsschläge nicht unterkriegen lassen und mit Elisabeth Huber-Elatawna eine neue Leiterin gefunden. Diese begleitete und führte ihre Sänger mit gekonntem, ausdrucksstarkem Harfenspiel bei den Stücken "Jetzt fangt des scheene Fruajahr o", dem "Schützenlied" vom Ramsauer Dreigsang sowie bei "Und's Diandl hat gsagt". Viel Beifall war bei diesem Höhepunkt des ersten Konzertteils vor der Pause der verdiente Lohn, wie auch für die anderen Chöre.
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Die Chorgemeinschaft Neuland hatte unter der Leitung von Sebastian Schober gekonnt "Die Nachtigall" von Mendelssohn-Bartholdy, "Verger" von Paul Hindemith sowie "Uti vår Hage" von Hugo Alfoén gesungen.

Anschließend bot der Joseph-Haas-Chor unter Leitung von Susanne Tutert auf der Bühne "Ay, linda amigo" von Anonymus und "Mit Lieb bin ich umfangen", beide Stücke aus dem 16. Jahrhundert, abschließend sang dieser Chor mit viel Gefühl den Titel "Bist du net bei mir". Der Gesangverein Ellmosen ließ unter Leitung von Konrad Liebscher machtvoll seine Männerstimmen im Morgengloria von Joseph Haas erklingen. Es folgten das Lied "Hört ich ein Vöglein singen" von Alfred Michaelis sowie das "Heimatlied" von Friedrich Smetana.

Mit dem Stück "Häuslmo" startete der MGV Brannenburg-Schloss nach der Pause den zweiten Teil des Konzertabends. Zudem landete man mit "Frisch auf die Jagd hinaus" einen Kracher. Wegen eines nicht angekündigten Schusses zuckte in diesem Fall nicht nur der Vorsitzende Hundhammer vor Schreck zusammen. Die Chorgemeinschaft Bruckmühl hat mit Susanne Ellßel ebenfalls eine neue Leiterin, nachdem der langjährige Dirigent Rupert Schmid sich in den Ruhestand verabschiedet hat. Hundhammer merkte an, dass es anscheinend momentan "in" sei, dass sich die Chöre mit Dirigentinnen schmücken. Mit einem Satz von Norbert Wallner aus dem Tiroler Volksstück "Zu guater Stund a Liadl", "Die Primel" von Mendelssohn-Bartholdy und dem auswendig vorgetragenen "Daydream Lullaby" von Hendry O. Millsby hatte Ellßel einen absolut gelungenen Einstand, für den sie und ihr Chor an diesem Abend ebenfalls reichlich Beifall ernteten.

Auch die Concordia Kolbermoor, die im Vorjahr 150. Jubiläum gefeiert hat, reihte sich unter Leitung von Kreischormeisterin Heidi Seegerer beim MGV Liederkranz in den Reigen der Gratulanten ein. Gefühlvoll vorgetragen, erklangen unter anderem "Es muss ein Sonntag g'wesen sein" nach Fred Rauch und Toni Sulzböck und "Wenn die Sonne erwacht in den Bergen" von Larry Vincent und Harry Pease.

Der Jubelverein setzte bei diesem Chöretreffen schließlich den Schlusspunkt. Gekonnt und mit ausgewogenem Klangkörper erklang unter der Leitung von Dirigent Erich Declara zuerst das Stück "Über Stock und über Stein" von Lorenz Maierhofer, daraufhin entführte der Chor zu einem "Abend am Monte Cavo" und zum Abschluss wurde "Griechischer Wein" eingeschenkt.

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Volles Programm für Joseph-Haas-Chor

Bad Aibling - Sehr engagiert ist in diesem Frühjahr wieder der Joseph-Haas-Chor.

Zum Patrozinium in St.Georg gestaltete der Chor den Festgottesdienst musikalisch. Unter Leitung von Susanne Tutert wurden mehrstimmige Chorsätze, wie das "Alta Trinita beata" aus dem 15. Jahrhundert oder das "Shalom aleichem" aus Israel, und Spirituals, wie "O Lord hear my prayer" acappella dargeboten.

Schwungvoll mit Instrumentalbegleitung erklangen der Psalm 96 "Sing to the Lord a new song" von Sherwin Mackintosh sowie die Chorsätze "Gott ist groß" und "Fang mich auf" von Kathi Stimmer-Salzeder. Ein besonderer Höhepunkt war das sechsstimmige "Abendlied" von Josef Rheinberger, das an den Emmausgang erinnerte. Nach dem Dank von Pfarrer Georg Neumaier am Schluss des Gottesdienstes gab es viel Beifall.

Nun geht es auf zu neuen Taten. Bereits am morgigen Samstag ist der Chor in Aising und wirkt mit beim Chorkonzert des Sängerkreises Wendelstein anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Liederkranzes Aising.

In der kommenden Woche sind die Sänger am Donnerstag, 22. Mai, zum Frühlingssingen in der Neurologischen Klinik. ml

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Helmi Lederer und Christl Schuster seit 30 Jahren aktiv

Bad Aibling - Ein reges Vereinsjahr liegt hinter dem Joseph-Haas-Chor. Bei der Jahresversammlung im Restaurant Dionysos berichtete Vorsitzende Irene Poidinger über drei Sitzungen des Vorstands, bei denen Termine, Auftritte und Veranstaltungen vorbereitet worden waren.
Urkunden gab es für 30 Jahre aktives Chorsingen für Helmi Lederer und Christl Schuster von der Vorsitzenden Irene Poidinger. Chronistin Jutta Sigmund erhielt ein Blumengebinde zum runden Geburtstag.

In 29 Proben wurde für die elf Auftritte, darunter drei Gottesdienstgestaltungen, geübt. Irene Poidinger würdigte in diesem Zusammenhang den "unermüdlichen Einsatz" von Chorleiterin Susanne Tutert bei den Proben und Auftritten sowie das Engagement von Ehrendirigent Johannes Mangels, der einspringt, wenn Tutert verhindert ist.

Zudem wurden Kontakte zum Sängerkreis Wendelstein, dem Griechischen Chor in Keratsini bei Athen und dem Griechischen Chor in München mit einem gemeinsamen Konzert in der Philharmonie am Gasteig gepflegt. Die Teilnahme einiger Vorstandsmitglieder an der Hochzeit des vorherigen Chorleiters Balthasar Baumgartner war für die Aktiven eigenen Angaben zufolge ein selbstverständlicher Termin. Bei einem Treffen mit der Kirchenverwaltung wurde überdies die Neuregelung für die Benützung des Pfarrheims für Proben und die Gottesdienstmitwirkung besprochen.

Einem Austritt stand im vergangenen Jahr ein Neuzugang gegenüber, so dass der Stand von 55 passiven und 46 aktiven Mitgliedern konstant geblieben ist. Die nächsten Aktivitäten sind die musikalische Gestaltung des Pa-troziniums in St. Georg, das Kreis-Chorkonzert im Mai und der Chorausflug nach Verona. Mit dem Dank an die Vorstandschaft, an alle fleißigen Helfer und die Sänger für die eifrige Probenteilnahme schloss die Vorsitzende ihren Jahresbericht.

Chorleiterin Susanne Tutert erinnerte an die wichtigen Proben für die nächsten Auftrittstermine. Außerdem plant sie ein Konzert "Novantica" mit einem Kontrastprogramm von alten und neuzeitlichen Chorsätzen. Vom Sängerkreis wurde ihr Vorschlag aus dem vergangenen Jahr aufgegriffen, in einem Projekt mit Chören aus dem Sängerkreis "Carmina Burana" von Carl Orff aufzuführen (wir berichteten). Die Aufführung ist für 2016 geplant, die intensiven Proben beginnen nächstes Jahr.

Schatzmeisterin Sigrun Ohm konnte eine ausgewogene Bilanz vorlegen. Der Überschuss von rund 800 Euro sei ein wichtiges Polster, wenn für ein Konzert Instrumentalisten engagiert werden sollen. Marianne Stadlhuber und Nicole Bittner wurden zudem als Kassenprüferinnen bestätigt.

Chronistin Jutta Sigmund ließ in ihrem Bericht die Aktivitäten des Chores Revue passieren. Zu den Auftritten zählten zwei Hochzeiten, Konzerte in der Schön Klinik und Mitwirkung beim "Klingenden Inntal" sowie dem Weihnachtssingen am Rathaus. Auch beim 50. Jubiläum der Pfarrei St. Georg sang der Chor. Darüber hinaus gab es Veranstaltungen zur Förderung der Gemeinschaft, wie das Sommerfest, die Weihnachtsfeier oder die heitere Chorprobe im Fasching. Aus persönlichen Gründen möchte Sigmund die Chronik, die sie seit neun Jahren schreibt, bei der Neuwahl 2015 abgeben und bat darum, ab sofort einen Nachfolger zu suchen. Abschließend ehrte die Vorsitzende Helmi Lederer und Christl Schuster für 30 Jahre aktives Singen im Chor und überreichte Ehrenurkunden. ml

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Empfang der Sternsinger in St. Georg

In einem festlichen Gottesdienst, der vom Joseph-Haas-Chor musikalisch umrahmt wurde, empfing die Gemeinde von St. Georg mit Kaplan Banda, Diakon Schmitz und Pastoralreferentin von Reitzenstein die über 50 Sternsinger, die in den vergangenen acht Tagen im Gemeindegebiet unterwegs waren. Ihre Erlebnisse durften sie symbolisch in die Hände Gottes legen. Nach der Segnung von Wasser, Salz, Weihrauch und Kreide und dem Dank an die über 14 Helfer und an alle Spender legten die Sternsinger ihre Kronen an der Krippe ab. Am Ende ließ es sich die Gemeinde nicht nehmen, mit dem Chor ein Ständchen für Kaplan Balthasar Banda zu singen, der am 6. Januar Geburtstag und Namenstag feierte. Am Nachmittag versammelten sich fast 100 Sternsinger aus den Gemeindegebieten von St. Georg, Pullach und Willing im Pfarrheim von St. Georg zum Pizzaessen als "Dankeschön".

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Auftritt am Gasteig
Bad Aibling - Gleich zwei Auftritte an einem Tag absolvierte der Joseph-Haas-Chor jüngst. Ein besonderes Erlebnis war das Konzert im Carl-Orff-Saal in der Philharmonie am Gasteig in München. Zusammen mit dem Griechischen Chor München gestalteten die Sänger aus Bad Aibling unter Leitung von Michailis Amanatidis das Gesangsprogramm.

Anlass war das 50-jährige Bestehen der Griechischen Gemeinde in München. Aufgeführt wurden zwei Choräle und eine Reihe griechischer Lieder vor allem von Mikis Theodorakis.

Begleitet wurden die Darbietungen von einem Instrumental-Ensemble, bei dem Michailis Amanatidis selbst die Busuki spielte. Zur Auflockerung des Konzertes wurden Tänze aus den verschiedenen Regionen Griechenlands dargeboten.

Für alle Mitwirkenden gab es frenetischen Beifall der Zuhörer und zum Schluss Blumen.Zuvor hatte der Chor unter Leitung von Susanne Tutert in der Pfarrkirche St. Georg den Festgottesdienst musikalisch gestaltet mit dem "Kyrie" aus der "Missa Pro Defunctis" von Luis de Vittoria, einem Spiritual und mehrstimmigen Chorsätzen. Pfarrer Georg Neumaier zelebrierte den Gottesdienst und erinnerte an die Einweihung der Kirche im März vor 50 Jahren. Die verschiedenen Gruppen in der Pfarrgemeinde stellten ihre Mitarbeit in der Kirchengemeinde vor und bauten mit Steinen eine Kirche nach als Symbol der Kirche aus lebendigen Steinen. ml

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Joseph-Haas-Chor diesmal ganz "italienisch"
Bad Aibling - Eingekleidet in italienische Nationalfarben präsentierte sich der Joseph-Haas-Chor bei seinem Konzert im Rahmen der italienischen Woche in der Neurologischen Klinik in Bad Aibling.
Unter dem Motto "Musikalische Reise nach Italien" hatte Chorleiterin Susanne Tutert Liedsätze mit italienischem Text, wie "A lieta vita" oder "El grillo" ausgesucht.

Dazu gab es auch Chorsätze in Spanisch, Kroatisch, aus Israel oder mit englischem Text aus dem Repertoire der ausländischen Lieder zu hören.

Ein paar bayerische Liedsätze und schwungvolle Gospels rundeten die Darbietungen ab. Zur Auflockerung des Programms wurden Gedichte und Geschichten aus italienischen Regionen vorgetragen. So sparten die vielen Zuhörer nicht mit Beifall und mit begeistertem Schlussapplaus am Ende des gelungenen Abends.

Viele aufmerksame Zuhörer und reichen Beifall fand der Joseph-Haas-Chor auch bei seinem Auftritt im Programm der Veranstaltung "Klingendes Inntal" (wir berichteten) im Brunnenhof des Kurhauses. Unter Leitung von Ehrendirigent Johannes Mangels wurden besinnliche, beschwingte und heitere Lieder aus dem bayerischen Liedgut des Chores dargeboten. ml

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Von Caruso bis singende Meile

Bad Aibling - Gleich sieben Sängerinnen und ein Sänger des Joseph-Haas-Chores wurden bei der Jahreshauptversammlung für jahrzehntelanges Singen geehrt. Wegen Krankheit konnten Gertraud Sappelt und Johanna Käs (50 Jahre) und Carmen Steinfink (30 Jahre) ihre Urkunde erst später in Empfang nehmen. Allen anderen überreichten der Vorsitzende des Sängerkreises Wendelstein, Alois Hundhammer, und Chorvorsitzende Irene Poidinger Urkunden und ein Präsent.

Hundhammer berichtete anschließend aus der Versammlung des Sängerkreises Wendelstein. Das 150-jährige Bestehen feiert demnach der Chor Concordia in Kolbermoor in diesem Jahr mit einem Fest im Mareissaal im September, zu dem auch alle Chöre des Sängerkreises eingeladen sind. Das Fest zum 100-jährigen Bestehen des Männergesangvereins Liederkranz Aising, das ebenfalls heuer wäre, soll nächstes Jahr nachgeholt werden.

Letztes Jahr feierte der Männergesangverein Brannenburg-Schloss mit neun Chören das 100-jährige Bestehen. Zusammen mit Kreis-Chormeisterin Susanne Sedlbauer zeichnete Hundhammer nach einer Prüfung zwei Kindertageseinrichtungen mit dem "Caruso", dem früheren "Felix", aus. Dies waren der Kindergarten "Spatzennest" in Noderwiechs und der Kinderhort Kolbermoor (wir berichteten).

Der Bayerische Sängerbund plant für nächstes Jahr im Juni eine "Singende Meile" in Rosenheim. Zu dem Fest werden rund 40 Chöre erwartet. Eine erste Veranstaltung dieser Art vor zwei Jahren in Landshut war mit 50 Chören ein voller Erfolg. Mit dem Dank für die Arbeit der Vorsitzenden, der Vorstandschaft und der Chorleiterin schloss Hundhammer seinen Bericht.

Eine Reihe von geplanten Aktivitäten für den Joseph-Haas-Chor gab Vorsitzende Poidinger bekannt. Darunter sind die Gestaltung zweier Hochzeiten, das Frühlingskonzert Anfang Juni in der Neurologischen Klinik sowie die Mitwirkung beim "Klingenden Inntal" und beim Kreis-Chorkonzert in Kolbermoor. Geprobt wird bereits für ein Konzert zur Aufführung der "Missa Pro Defunctis" von Luis de Vittoria.

Geplant ist für dieses Jahr des Weiteren nach Angaben der Verantworlichen ein Probenwochenende in Bad Aibling und für nächstes Jahr eine Fahrt zur Oper in Verona. Der griechische Chor in München hat zur Mitwirkung bei einem Konzert im Oktober und der griechische Chor aus Keratsini hat wieder für eine Chorwoche nach Griechenland eingeladen, die dieses Jahr jedoch nicht ins Programm aufgenommen werden. ml

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Joseph-Haas-Chor ist auf Nachwuchssuche

Bad Aibling – Auf ein erfolgreiches Jahr konnte der Joseph-Haas-Chor bei seiner Hauptversammlung zurückblicken. Das ging aus den Berichten hervor. Auf dem Programm stand auch die Neuwahl der Vorstandschaft, die in ihren Ämtern bestätigt wurde. Neu ist Johannes Jung als 2. Notenwart.

Viele Mitglieder des Joseph-Haas-Chores hatten sich zur Jahreshauptversammlung im Pfarrheim St. Georg eingefunden. Vorsitzende Irene Poidinger konnte unter ihnen auch Ehrendirigenten Johannes Mangels, die Ehrenmitglieder Rudi Knobloch und Konrad Gartmeier, sowie den Vorsitzenden des Sängerkreises Wendelstein, Alois Hundhammer begrüßen. Das Totengedenken galt Ehrenmitglied Lona Braun, sie war seit 1976 Mitglied, und Philipp Arnozcky und Jakob Liegl, die dem Chor nahe standen.

Chorleiterin Susanne Tutert dankte zu Beginn ihres Berichtes Ehrendirigenten Johannes Mangels, der immer bereit war einzuspringen, wenn sie verhindert war. Ihr Dank galt Irene Poidinger und der Vorstandschaft, die die ganze organisatorische Arbeit erledigt, so habe sie den Kopf frei für ihren Aufgabenbereich. Sie bat darum, sich bei Verhinderung zu entschuldigen, damit sie vor allem bei den Auftritten planen könne. Um Nachwuchs zu gewinnen versucht sie, in der Schule für die Mitarbeit bei Konzerten des Joseph-Haas-Chores zu werben in der Hoffnung, dass einige sich für eine Mitgliedschaft entschließen.

Vorsitzende Irene Poidinger berichtete von der Arbeit der Vorstandschaft, die in ihren Treffen die Termine und organisatorischen Arbeiten vorbereitet und von den Kontakten zum Sängerkreis und dem Griechischen Chor. Zwei Austritten standen im vergangenen Jahr drei Neumitglieder gegenüber. Derzeit umfasst der Chor 41 aktive und 56 passive Mitglieder. In 28 Proben und einem Probenwochenende wurden die fünf öffentlichen Auftritte und drei Gottesdienstgestaltungen vorbereitet. Der Dank der Vorsitzenden galt ihrer Stellvertreterin Karola Hoffmann, Chorleiterin Susanne Tutert und Ehrendirigenten Johannes Mangels und allen Vorstandsmitgliedern.

Einen erfreulichen Bericht konnte Schatzmeisterin Sigrun Ohm vorlegen. Einnahmen und Ausgaben hielten sich im vergangenen Jahr die Waage. Die Rücklagen werden nur zu besonderen Anlässen angegriffen, zum Beispiel bei Konzerten mit Ausgaben für Instrumentalisten. Ihr Dank galt ihrer Vertreterin Steffi Weigl, die ihr viel Arbeit abnimmt. Für die Kassenprüfung bescheinigte Nicole Bittner eine perfekt geführte, übersichtliche Buchführung. So konnte der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung erteilt werden.

Chronistin Jutta Sigmund lies das vergangene Jahr Revue passieren. Sie erinnerte an die Gottesdienste in St. Georg zum Patrozinium, zu Kirchweih und am Drei-Königs-Tag. Von den öffentlichen Auftritten nannte die Chronistin das Frühlingssingen und den Liedernachmittag im Advent in der Neurologischen Klinik, sowie die Mitwirkung beim Weihnachtssingen am Marienplatz. Besondere Anlässe waren das Sommerkonzert des Chores im Kurhaus und das Aiblinger Adventssingen im Kurhaus. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz beim Grillfest, bei der Teilnahme an der Faschingshochzeit und bei der Weihnachtsfeier. Das Probenwochenende in Viecht wurde mit Besichtigungen und einem Chorausflug verbunden.

Die Neuwahl der Vorstandschaft konnte unter der Leitung von Renate Maier zügig abgewickelt werden, da sich dankenswerter Weise die bisherigen Mitglieder wieder zur Wahl stellten. So wurden in ihren Ämtern bestätigt: Vorsitzende Irene Poidinger, stellvertretende Vorsitzende Karola Hoffmann, Chorleiterin Susanne Tutert, Schatzmeisterin Sigrun Ohm, Schriftführerinnen Barbara Siegmund und Claudia Ebert, Chronistin Jutta Sigmund, Pressebeauftragte Marlene Liegl und die Beisitzerinnen Vera Lubosch-Walbert, Antonia Steinfink, Johanna Neumaier und Stephanie Weigl und die beiden Kassenprüferinnen Nicole Bittner und Marianne Stadlhuber. Das einzige neue Gesicht gab es beim Notenwart. Josef Doll wurde Johannes Jung zur Seite gestellt, nachdem Willi Neumaier aus dem Amt ausschied. ml


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Alphornbläser, Hirtenkinder und Herbergssuche

Bad Aibling - Der Kurhaussaal wurde dunkel beim beliebten Aiblinger Weihnachtssingen und Konrad Gartmeier, Organisator, Leiter und Kümmerer rund um die Veranstaltung begrüßte die zahlreichen Gäste vor dem beeindruckenden Bühnenbild.

Den Auftakt machten die Mangfalltaler Alphornbläser, die mit ihren mächtigen Instrumenten bereits einen deutlichen Akzent setzten. Es folgte eine Polka von der Dettendorfer Saitenmusi und dann ein sehr gefühlvolles Stück vom "Sunna-Aufgsang".

Dann entführte der Sprecher Bertl Lindauer die Zuschauer in die Zeit vor mehr als 2000 Jahren, nahm jedoch auch dabei den Bezug zum Hier und Jetzt immer wieder auf. Im ersten Bild - "Der Weg nach Bethlehem" - kamen Maria und Josef auf die Bühne. Das Spiel war so gekonnt, dass man die Sorgen und Nöte förmlich spürte. Der Joseph-Haas-Chor intonierte dann stimmgewaltig das Lied "Machet die Tore weit", bevor Lindauer die Geschichte weiter erzählt.

Im zweiten Bild kamen dann erstmals die vier Hirten, gespielt von der Hirtengruppe des GTEV Edelweiß auf die Bühne und man gewann den Eindruck, dass nicht Kinder auf der Bühne stehen, sondern schon richtige kleine Profis. Keine Anzeichen von Nervosität, sichere Aussprache und souveränes Auftreten begeisterten das Publikum.

Das dritte Bild erzählte die Geschichte der Herbergssuche. Theresa Bartl (Maria), Thomas Schmid (Josef) und Anian Merk (Wirt) veranschaulichten den Zuschauern, wie es damals gewesen sein könnte. Die Herbergssuche hatte dieses Mal ein gutes Ende: Der reiche Wirt stellte Maria und Josef seinen Schafstall zur Verfügung, in dem sie die Nacht verbringen durften.

Im vierten Bild sah man die Hirtenbuben zusammen mit der Flötengruppe des Musikfördervereins auf der Bühne. Die Flötengruppe spielte das Stück "Der Schleuniger". Wundervoll waren auch die Stücke der Dreder Klarinettenmusi. Frisch und flott wurden die verschiedenen Landler präsentiert, die hervorragend zu der gesamten Aufführung passten.

So verging viel zu schnell die 90-minütige Aufführung, bevor alle Künstler und Mitwirkenden ein eindrucksvolles Abschlussbild formten und gemeinsam mit dem Publikum den Andachtsjodler sangen, geführt von Susanne Tutert der Chorleiterin des Joseph-Haas-Chors.

 
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Die Sangeslust ist ungebrochen

Nach einem ereignisreichen Jahr blickt der Joseph-Haas-Chor nun wieder auf eine Reihe von Veranstaltungen und Vorhaben in den kommenden Wochen und Monaten. Unter anderem wurde bei der 167. Jahreshauptversammlung vorgeschlagen, "Carmina Burana" gemeinsam mit anderen Chören aufzuführen. Für 20 Jahre aktives Singen wurde Liselotte Fehr geehrt.

Bad Aibling - Stellvertretende Vorsitzende Karola Hoffmann berichtet in Vertretung für die erkrankte Vorsitzende Irene Poidinger über die Arbeit der Vorstandschaft. Wichtigste Themen waren die Vorbereitungen für den Besuch des griechischen Chores mit umfangreichem Programm und einer Reihe von Veranstaltungen. Für alle Beteiligten war dies ein großes Erlebnis. 14 Auftritte wurden vorbereitet, dazu die Weihnachtsfeier, der Chorfasching und der Grillabend. Zwei Austritten standen zwei Anmeldungen gegenüber, sodass derzeit 45 aktive und 57 passive Mitglieder dem Chor angehören.

Einer langjährigen Chorsängerin konnte Hoffmann die Ehrenurkunde und ein Blumengebinde überreichen: Liselotte Fehr singt seit 20 Jahren im Joseph-Haas-Chor (FOTO ml). Dank galt ihr auch dafür, dass sie nach acht Jahren ihren Ehemann zur Verstärkung der Herrenriege mitbrachte.

Laut Schatzmeisterin Sigrun Ohm, die von Steffi Weigl tatkräftig bei der Finanzverwaltung unterstützt wird, verfügt der Chor über solide Finanzen, trotz höherer Ausgaben als Einnahmen im vergangenen Jahr, vor allem durch den Besuch der griechischen Freunde aus Keratsini bedingt. Durch Spenden von Mitgliedern hielt sich der Aufwand jedoch in Grenzen.

Im Chronikbericht erinnerte Jutta Sigmund an die Ereignisse im Vereinsjahr, vor allem mit dem eindrucksvollen Erlebnis des einwöchigen Besuchs der 39 griechischen Freunde (wir berichteten).

Der Chor gestaltete außerdem drei Gottesdienste in der Kirche St. Georg, zwei Hochzeiten und zwei Adventsabende. Dazu kam die Mitwirkung beim Abriss-Konzert, beim Musikfest "Klingendes Inntal", bei der 100-Jahr-Feier des Männergesangvereins Bad Aibling und beim Weihnachtssingen im Brunnenhof. Zusammen mit dem Griechischen Chor München wurde ein Liederabend im Gasteig gestaltet. Auch bei der Verabschiedung von Pfarrer Speckbacher und bei der "Bettelhochzeit" in Mietraching war der Chor aktiv dabei.

Seit zweieinhalb Jahren leitet Susanne Tutert, Musikpädagogin, nun den Chor und plant wieder ein großes Konzert. Dies biete auch Einsteigern die Chance, Neues von Grund auf zu lernen.

Erfreulich seien der Zuwachs von zwei Männerstimmen im vergangenen Jahr sowie der eifrige Probenbesuch. Gerade bei Neueinstudierungen sei es wichtig, regelmäßig dabei zu. Tutert freute sich, dass es durch die Finanzsituation auch möglich sei, für Auftritte Musiker und Solisten zu engagieren.

Als feste Termine stehen an: das Patrozinium in St. Georg, das Frühlingssingen im Mai in der Neurologischen Klinik, das Kreis-Chorkonzert im Juni in Brannenburg und ein großes Sommerkonzert im Juli. Die für den Herbst geplante Reise nach Berlin fiel Terminschwierigkeiten zum Opfer. So wurde vorgeschlagen, ein Chorwochenende oder einen mehrtägigen Chorausflug zu organisieren.

Alois Hundhammer berichtete vom Sängerkreis Wendelstein, dass zu den bisher 21 Chören vier neue Gesangsgruppen hinzu gekommen sind. Insgesamt sind es über 600 Personen, davon 532 aktive Sänger. Das Problem, neue Sänger zu gewinnen, sei überall das gleiche. Um den Nachwuchs zu fördern, werden Kindergärten mit dem "Felix" als Gütesiegel ausgezeichnet und Fortbildungen für Kindergärtnerinnen angeboten.

Hundhammer dankte dem Chor außerdem für die Mitwirkung beim Jubiläum des Aiblinger Männergesangvereins. Das Sängerkreis-Konzert sei heuer in Brannenburg, aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des dortigen Männerchores. Nächstes Jahr feiern die Concordia Kolbermoor das 150-jährige und Aising das 100-jährige Bestehen.

Unter "Verschiedenes" kam ein Vorschlag, "Carmina Burana" gemeinsam mit anderen Chören aufzuführen und die Versicherung, dass das Angebot für einen Auftritt im Rosenheimer Ballhaus immer noch gilt. ml
 
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Fein sein, bein'nand bleib'n

Sage und schreibe zehn Chöre hatten sich in der Ausstellungshalle Bad Aibling versammelt, um das 100. Jubiläum des Männerchors Bad Aibling im Rahmen eines bunten musikalischen Abends zu begehen. Durch das farbenfrohe Programm führte der Erste Vorstand des Sängerkreises Wendelstein, Alois Hundhammer, mit viel Schwung. Unter den Ehrengästen befanden sich Landrat Josef Neiderhell, der ehemalige Landtagsabgeordnete Sepp Ranner und Dekan Hans Speckbacher sowie Bürgermeister Felix Schwaller, der die Laudatio hielt.

Bad Aibling - Zu Beginn der sehr gut besuchten feierlichen Veranstaltung brachten sich die Jubilare als Begrüßung für ihre Gäste kurzerhand gleich selbst ein flottes Ständchen dar. Im weiteren Verlauf zeigten sie auch noch mit dem sehnsuchtsvollen französischen Volkslied "Es löscht das Meer" ihr ausgereiftes Können.

Im Anschluss daran wartete der jüngste der anwesenden Chöre, die Chorgemeinschaft Willing-Berbling, unter der Leitung von Leonhard Eisner mit Felix Mendelssohn-Bartholdys "O Täler weit, o Höhen" auf. Die Sänger zeigten viel Hingabe und Engagement. Hierauf entführte die gut aufeinander eingestimmte Chorgemeinschaft Bruckmühl (Rupert Schmid) mit dem kroatisch-sprachigen Lied "Kad si bila mal Mare" in mediterrane Gefilde.

Zurück in das schöne Bayernlandl hieß es dann mit Anton Fellners Männergesangsverein (MGV) Brannenburg Schloss und dem mitreißenden Volkslied "Und z'Tölz auf da Bruckn". Auch der von Susi Sedlbauer geleitete Männerchor der Lyra Lohholz begeisterte mit zünftigen bayerischen Liedern, bei denen sich alles um das weibliche Geschlecht und die Liebe drehte: "An Diandl is load" und "'S Kammerfensterl".

Der klangschöne gemischte Chor der Lyra Lohholz (Michael Weingartner) brachte hierauf einen flotten "Zwiefachen" mit Ziehharmonika-Begleitung sowie den schwungvollen Walzer "Spuileut" dar.

"Auf da Sonnaseitn, da blühn de Bleamerl no amoi so schee" hieß es so dann beim MGV Liederkranz Au, der unter dem Dirigat von Benno Stigloher Musizierfreude mit technischer Souveränität vereinte.

Mit der aus dem unterfränkischen entliehenen Melodie des selbst arrangierten "Kolbermoorlieds" präsentierte sich gegen Ende des kurzweiligen Programms die Kreis-Chorleiterin Heidi Seegerer mit dem MGV Concordia Kolbermoor und setzte darauf einen innbrünstig vorgetragenen "Irish Blessing".

Den krönenden Abschluss bildete die mit 166 Jahren älteste hier vertretene Chorgemeinschaft, der Josef-Haas-Chor mit ihrer Leiterin Susanne Tutert, der nach Johannes Brahms "Zigeunerlied Nummer 5" gemeinsam mit dem Jubiläums-Chor Robert Schumanns "Zigeunerleben" spritzig interpretierte.

Für ihre langjährige Mitgliedschaft im Männerchor Bad Aibling erhielten schließlich Werner Frühmorgen, Hermann Schlegl, Konrad Böhm und Fritz Pail Ehrungen aus den Händen von Alois Hundhammer. Der sangesfreudige Abend klang so dann mit dem von allen gemeinsam gesungenen Volkslied "Fein sein, bei'nander bleib'n" aus. rhi
 
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Mit Freunden gesungen und getanzt

Bad Aibling - Ein abwechslungsreiches Programm bot der Joseph-Haas-Chor seinen griechischen Gästen. Neben großen Auftritten im Kurhaus und in der Kirche St. Sebastian (wir berichteten) gestalteten die Kunst- und Musikvereinigung O Pimenikos Avlos aus Keratsini bei Athen und der Joseph-Haas-Chor ein Nachmittagskonzert in der neurologischen Klinik.

Während der Joseph-Haas-Chor unter Leitung von Susanne Tutert überwiegend bayerische Liedsätze vortrug, gestaltete der griechische Chor den ersten Teil mit Gesängen aus seiner Heimat und zeigte im dritten Teil mit Musik und in griechischer Tracht eine Reihe von Tänzen.

Mit Ausflügen und Besichtigungen wurde den Gästen die bayerische Heimat vorgestellt. So erfuhren sie im Bauernhausmuseum in Glentleiten etwas über die Geschichte und bei der Brauereiführung in Maxlrain über bayerische Braukunst. Viel Spaß hatten die Besucher bei einem Ausflug zur Sommerrodelbahn am Hocheck und beim Einkaufsbummel in Rosenheim und Bad Feilnbach, wo sich mancher noch mit Andenken eindeckte.

Viel Raum war auch der Begegnung und der Gemeinschaft gegeben. So hatte der Joseph-Haas-Chor für den Abend nach der Ankunft ein Abendessen mit riesigem Büfett vorbereitet, das mit einem unterhaltsamen Singen der beiden Chöre ausklang. Lustig ging es im Pfarrheim St. Georg beim gemeinsamen Volkstanzabend zu. René Tutert sorgte mit seiner Kindertanzlmusi für die passenden Rhythmen und Gerhard und Maria Elmauer für die Tanzanleitung.

Zu vorgerückter Stunde wurden dann aus den ursprünglich bayerischen Volkstänzen mit der entsprechenden Musik griechische Gemeinschaftstänze.

Einen Nachmittag und Abend verbrachten die griechischen Gäste außerdem in kleinen Gruppen bei Mitgliedern des Joseph Haas-Chores. Der Trachtenverein "Edelweiß" lud die Besucher zu einem Weißwurstessen ein. So waren etliche Freundschaften aufgefrischt oder neu geknüpft worden und verständlicherweise floss beim Abschied manche Träne. ml


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Ehrenurkunde für Dirigent Mangels

Bad Aibling - Chronistin Jutta Sigmund erinnerte zunächst an die Ereignisse des vergangenen Jahres mit einem großen Konzert, den verschiedenen Auftritten und Gottesdienstgestaltungen in St. Georg und zu Hochzeiten, aber auch an die geselligen Termine. Besonders erwähnte sie das Chorwochenende in Köln und die Landesgartenschau.


Seit eineinhalb Jahren leitet Susanne Tutert den Joseph-Haas-Chor. In ihrem Bericht freute sie sich über das gute Gelingen des Konzertes mit der Misa Criolla, das auch finanziell ein Erfolg war. Sie bedankte sich bei den Sängern für den fleißigen Probenbesuch. Dadurch sei das gute Gelingen auch der übrigen Auftritte möglich gewesen. Bedauerlich sei, dass dem großen Chor nur wenige Männerstimmen zur Verfügung stünden. Wichtiges Ziel, so die Chorleiterin, sei auch, neben der Pflege des Repertoires Neues einzustudieren In nächster Zeit stünden Proben zusammen mit dem Aiblinger Männergesangverein an, der im Juli sein 100-jähriges Jubiläum feiert und den Joseph-Haas-Chor zur Mitgestaltung der Feier eingeladen hat.

Vorsitzende Irene Poidinger berichtete über die Arbeit der Vorstände. In drei allgemeinen und einigen Sondersitzungen wurden vor allem die Vorbereitungen der Termine und Auftritte besprochen. Einen breiten Raum nahm dabei die Organisation des Besuchs des griechischen Chores aus Keratsini ein. Dazu kamen Kontakte mit dem griechischen Chor in München, dem Sängerkreis Wendelstein und der Chorgemeinschaft Stadt Schwarzach. Poidinger dankte der Vorstandschaft für die tatkräftige Unterstützung und den Chormitgliedern für die Mitarbeit. Ein besonderer Dank galt der Chorleiterin Susanne Tutert für ihr großes Engagement und Ehrendirigenten Johannes Mangels, der bei deren Verhinderung bereit sei, einzuspringen. Mit einem Blumenstrauß dankte stellvertretende Vorsitzende Karola Hoffmann ihrer Kollegin im Namen des Chores.

Schatzmeisterin Sigrun Ohm konnte eine positive Bilanz vorlegen. Durch Honorare für die Auftritte und die Beiträge der Mitglieder konnten die Ausgaben ausgeglichen werden.

Alois Hundhammer, Vorsitzender des Sängerkreises Wendelstein, überbrachte die Grüße der 17 weiteren Chöre. Er dankte für die Mitgestaltung des Chortages auf der Landesgartenschau und den Auftritt beim Abriss-Konzert im Rathaus. Der Männermangel bei den Chören sei ein Zeitproblem, mit dem nicht nur gemischte Chöre, sondern auch Männergesangvereine zu kämpfen hätten. Nach seinem Bericht gratulierte er Johannes Mangels zu dessen 50-jährigem Jubiläum als Dirigent und überreichte die Ehrenurkunde. Zuvor berichtete er über die Ausbildung und den musikalischen Weg Mangels: Von 1956 an beim Kirchenchor von Mariä Himmelfahrt und von 1958 an bei der Liedertafel, heute Joseph-Haas-Chor und über die Chöre an seinen Wirkungsstätten als Pädagoge. Seine ersten Dirigentenjahre waren ab 1959 beim Kirchenchor in Heufeld.

Fast 31 Jahre leitete er den Joseph-Haas-Chor, elf Jahre war er Kreis-Chormeister beim Sängerkreis Wendelstein. Derzeit leitet er seit 1990 den Kirchenchor von Beyharting. Der Chor schloss sich der Gratulation mit viel Beifall und einem Präsent an.

Poidinger konnte auch zwei langjährige Chormitglieder ehren. Irene Ullrich ist seit 30 Jahren aktive Sängerin und hat 20 Jahre die Chronik des Chores geführt. Seit 20 Jahren ist Barbara Stechl aktive Sängerin. Zu der Ehrenurkunde gab es für die Damen Blumen.

Vor der Neuwahl stand noch die Abstimmung über eine Satzungsänderung an. Dabei ging es um die schriftliche Verankerung der Gemeinnützigkeit des Vereins. Außerdem sollte festgelegt werden, wie bei einer Auflösung des Chores das Vereinsvermögen verwendet werden soll.

Renate Maier leitete souverän die Wahl der Vorstandschaft. Einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden Vorsitzende Poidinger, zweite Vorsitzende Hoffmann und Schatzmeisterin Ohm. Ebenfall in ihren Ämtern bestätigt wurden per Handzeichen Barbara Siegmund als erste und Claudia Ebert als zweite Schriftführerin, Jutta Sigmund als Chronistin und Marlene Liegl als Pressebeauftragte. Einstimmig wieder gewählt wurde Susanne Tutert als Chorleiterin. Notenwarte sind weiterhin Josef Doll und Willi Neumaier. Wieder gewählt als Beisitzerinnen wurden Steffi Weigl, Vera Lubosch-Walbert und Johanna Neumaier. Neu hinzu kam als Beisitzerin Antonia Steinfink, die jüngste Sängerin im Chor. Als Kassenprüferinnen wurden wieder Marianne Stadlhuber und Nicole Bittner bestellt. ml


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Alte Hymnen berührten Seelen

Bad Aibling - Ungewohnte Harmonien gab es in der Kirche St. Georg zu hören beim Byzantinischen Kirchenkonzert. Unter den vielen Besuchern sah man auch Bürgermeister Felix Schwaller mit Gattin und den Ehrendirigenten des Joseph-Haas-Chores, Johannes Mangels mit Gattin und Tochter. Die Kunst- und Musikvereinigung O Pimenikos Avlos aus der Pfarrei St. Georg in Keratsini bei Piräus in Griechenland, zu Gast beim Joseph-Haas-Chor Bad Aibling, gestaltete das Konzert.

Zum besseren Verständnis der Darbietungen gab die Vorsitzende des Joseph-Haas-Chores, Irene Poidinger, zu Beginn eine Einführung in die byzantinische Musik. In der Kirchengesangskunst der griechischsprachigen orthodoxen Ostkirche wird das altertümliche byzantinische Lied verwendet, das aus drei musikalischen Stämmen besteht, dem Diatonischen, dem Chromatischen und dem Enharmonischen. Sie entsprechen den Kirchentonarten der Griechen aus der Antike.

Der griechische Chor mit 35 Sängerinnen und Sängern bot unter Leitung von Theodorus Angelou ein beeindruckendes Programm mit Kompositionen vom siebten bis ins 20. Jahrhundert. Die einzelnen Beiträge wurden mit den Komponisten und geschichtlichem Hintergrund vorgestellt.

Den Auftakt gab der Hymnus "Christs Anésti", Christus ist erstanden. Entsprechend der Zeit folgten Hymnen und Psalmen der Karwoche, der Gottesmutter gewidmet und der Hymnus der drei Kinder vom Morgen des Karsamstags. Die österlichen Lobgesänge, darunter auch der berühmte österliche Kanon "Anastaseos imera, lambrinthomen Lai...." von Ioannis Damaskinos, brachten den Jubel über den Auferstandenen zum Ausdruck.

"Es stellt ein wahres Wunder dar, dass uns die byzantinischen Hymnen, mit einem Alter von über Tausenden von Jahren, nicht nur bewegen, sondern auch unsere Seele zutiefst berühren können". Dieser Ausspruch des großen griechischen Musikers und Komponisten Mikis Theodorakis darf als Gesamteindruck des über einstündigen Konzertes gesehen werden, für das es viel Applaus gab. Mit einem gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim ließen die beiden befreundeten Chöre den gelungenen Abend ausklingen. ml


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Blau-weiß traf auf weiß-blau

Bad Aibling - Der übervolle Kurhaussaal sah am Freitag einen bayerisch-griechischen Abend, der die vielen Besucher begeisterte. Auf Einladung des Joseph-Haas-Chors weilte die griechische Kunst- und Musikvereinigung O Pimenikos Avlos aus Keratsini (Nähe Piräus), zu der man seit 1998 freundschaftliche Beziehungen pflegt, in der Kurstadt.

Und was lag dabei näher, als Kunst und Kultur beider Länder zusammenzubringen? Und das gelang auf eindrucksvolle Weise mit einem Heimatabend.
"Der heutige Heimatabend wird anders ablaufen als gewöhnlich", so Irene Poidinger, Vorsitzende des Joseph-Haas-Chors, die locker-leger durch den Abend führte. Und dabei hatte sie nicht zuviel versprochen, denn Suflaki und Weißwurst lagen an diesem Abend genauso nahe beieinander wie die Nationalfarben beider Länder. "Wir haben die gleichen Farben, Bayern Weiß-Blau und Griechenland Blau-Weiß," so Poidinger.
Dass Musik keine Grenzen kennt, fand auch Bürgermeister Felix Schwaller, der gestand: "Mir geht das Herz über, wenn ich den vollen Kurssaal sehe." Abwechselnd gab es dann bayerische und griechische Folklore zu bestaunen. Auf bayerischer Seite traten der Joseph-Haas Chor mit Dirigentin Susanne Tutert, der auch bayerisch sang, sowie das "AOK", das Akkordeon-Orchester Kolbermoor auf, das Werke aus Rock, Pop und Klassik zum Besten gab. Plattler und Volkstanz zeigten die beiden Aiblinger Trachtenvereine Edelweiß und Oberlandler, begeleitet von der Willinger Musi.
Den Mittelmeerstaat repräsentierten alsdann der Chor O Pimenikos und die Tanzgruppe Avlos aus Athen. Sie formierten sich aus dem Wunsch heraus, die orthodoxe Tradition, das griechische Kulturerbe und die 3000 Jahre alte Geschichte Griechenlands zu bewahren. Vieles davon brachte Irene Poidinger bei ihrer Moderation dem Besucher auch näher.
Feuer- und Schwertertanz sowie Sirtaki begeisterten das Publikum genauso wie die Trachtentänze und der Auftritt des Joseph-Haas-Chors, dessen Frauen im Dirndlkleid die Bühne betraten. Das Ende bildete ein von beiden Chören gemeinsam gesungenes Lied. Mit einer Kerze und einem Krug bedankte sich Aiblings Bürgermeister beim griechischen Kirchenoberhaupt Father Polykarpos. Dessen Worten zufolge sollte dieser schöne Abend nie zu Ende gehen. "Ich erwarte sie alle wieder in Griechenland", so Polykarpos lächelnd. Einritt hätte für diesen Abend jeder gerne bezahlt. Da dieser jedoch frei war, wurde zur Deckung der Unkosten um Spenden gebeten.

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Konzerte, Ausflüge und Begegnungen

Bad Aibling - Großeinsatz ist in der kommenden Woche für den Joseph-Haas-Chor angesagt. "Die Griechen kommen" ist derzeit das geflügelte Wort. Ab Ostermontag ist die Kunst- und Musikvereinigung O Pimenikos Avlos aus der Pfarrei St. Georg in Keratsini bei Piräus zu Gast in Bad Aibling.

Im September 1998 war der Joseph-Haas-Chor das erste Mal in Griechenland. 1999 erfolgte der erste Gegenbesuch des griechischen Chores. Im Laufe der Jahre entwickelten sich Briefkontakte und Freundschaften. Nun kommen die Freunde aus Griechenland zum zweiten Mal für eine Woche nach Bad Aibling. Neben Ausflügen gibt es auch mehrere Auftritte. Der erste Tag ist der Begegnung vorbehalten. Nach Zimmerverteilung im Schullandheim Maxhofen ist Abendessen und gemütliches Beisammensein im Pfarrheim St. Georg.

Am Dienstag, 26. April, sind Erkundungen in und um Bad Aibling angesagt sowie am Abend ein Auftritt mit einem Byzantinischen Kirchenkonzert um 19.30 Uhr in der Kirche St. Georg. Am Mittwoch geht es zum Bauernhausmuseum in Glentleiten. Am Abend ist im Pfarrheim St. Georg bayerischer Volkstanz mit der Kinder-Tanzlmusi von René Tutert. Für Donnerstag sind ein Ausflug und abends eine Brauereiführung in Maxlrain vorgesehen.

Einen "Heimatabend einmal anders" veranstaltet die Aib-Kur am Freitag, 29. April, um 20 Uhr im Kurhaus: einen griechisch-bayerischen Abend unter dem Motto "Blau-weiß trifft weiß-blau". Dabei wird ein vielseitiges Programm geboten.

Am Samstag, 30. April, gestaltet die Kunst- und Musikvereinigung O Pimenikos Avlos um 14.30 Uhr in der Neurologischen Klinik ein letztes Konzert mit dem Joseph-Haas-Chor. Nach dem Weißwurstfrühstück am Sonntag in Mietraching, zu dem die "Edelweißer" einladen, geht es bei schönem Wetter nach Ellmosen zum Maibaumaufstellen. Am Nachmittag steht dann der Bus bereit für den Transfer zum Flughafen. ml


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Auftritt bleibt dem Chor unvergesslich

Ein unvergessliches Erlebnis für die Mitglieder des Joseph-Haas-Chores und einige ihrer Angehörigen war die Fahrt nach Köln auf Einladung des früheren Chorleiters Balthasar Baumgartner. Höhepunkte waren eine Besichtigung und Vorführung der Domorgel sowie die musikalische Gestaltung des Kapitelsamtes am Sonntag im Kölner Dom, das über Domradio live ins Internet übertragen wurde.

Bereits nach der Ankunft konnte man sich einen ersten Eindruck von der rheinischen Metropole machen. Anderntags ging es zur Chorprobe in den Probenraum der Domchöre, gefolgt von einer Führung im Dom, in dem jährlich fast drei Millionen und täglich bis zu 40000 Besucher gezählt werden.

Den freien Nachmittag nutzten die Chormitglieder zu einer Schifffahrt auf dem Rhein, zu einem Bummel durch die historische Altstadt und besuchten Kirchen oder Museen.

Früh aufstehen hieß es am Sonntag für die fast 40 Sänger, denn es ging zum Einsingen zum Dom. Höhepunkt war dort die musikalische Gestaltung des Kapitelsamtes am Sonntag, das als lateinisches Hochamt gefeiert wurde. Unter Leitung von Ehrendirigent Johannes Mangels gestaltete der Joseph-Haas-Chor sehr eindrucksvoll den Gottesdienst musikalisch.

Als A-cappella-Gesänge wurde die "Missa in G" von G. B. Casali dargeboten. Dazu erklangen mehrstimmige Motetten und Chorsätze: das Alleluja aus dem "Exultate Deo" von Alessandro Scarlatti, "Oculi omnium" von Heinrich Schütz und das "Notre père" von Maurice Duruflé.

Balthasar Baumgartner hatte die Aufgabe des Kantors übernommen. Den Abschluss bildete das "Mater Dei" von Lorenz Maierhofer. Generalvikar Dr. Schwaderlapp dankte dem Chor am Schluss für die würdige Gestaltung des Gottesdienstes. Auch die Mitzelebranten lobten den Chor.

Nach dem Mittagessen hieß es Abschiednehmen von Balthasar Baumgartner und seiner derzeitigen Wahlheimat. Am späten Abend trafen die Ausflügler begeistert von den Eindrücken wieder in Bad Aibling ein. ml

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Josef-Haas-Chor singt im Dom

Zu einem Wochenendausflug startet der Joseph-Haas-Chor morgen, Freitag, früh nach Köln. Der frühere Chorleiter Balthasar Baumgartner hat die Sänger zu einem Besuch eingeladen. Seit August letzten Jahres ist er als musikalischer Assistent des Domkantors am Kölner Dom angestellt. Auf dem Programm stehen Besichtigungen, eine Stadtführung und ein Beisammensein mit dem früheren Chorleiter. Ein besonderes Erlebnis wird sicher die musikalische Gestaltung eines Gottesdienstes im Kölner Dom.

Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes hatte der Joseph-Haas-Chor auch am vergangenen Kirchweihsonntag in St. Georg übernommen. Unter Leitung von Johannes Mangels wurde die vierstimmige "Missa in G" von G. B. Casall dargeboten. Dazu erklangen mehrstimmige Motetten und Chorsätze wie das "Oculi omnium" von Heinrich Schütz, das "Mater Dei" von Lorenz Maierhofer, ein "Halleluja" aus dem "Exultate Deo" von Alessandro Scarlatti oder das französische Vaterunser "Notre père" von Maurice Duruflé.

An der Orgel saß Antonia Steinfink, die zum festlichen Einzug des Altardienstes spielte, den Volksgesang begleitete und am Schluss ein Präludium von Johann Christoph Kellner gekonnt intonierte. ml

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Sänger gesucht für argentinische Messe

Ein besonderes Projekt hat der Joseph-Haas-Chor in diesem Jahr vor. Die neue Chorleiterin Susanne Tutert studiert die Misa Criolla von dem argentinischen Komponisten Ariel Ramirez für ein Konzert ein.

Dazu sind auch Sängerinnen und Sänger eingeladen, die sich für dieses Projekt interessieren und gerne mitsingen möchten. Die südamerikanische Messe in spanischer Sprache ist gesetzt für Solo-Tenor, gemischten Chor und ein Percussions-Ensemble, das die verschiedensten südamerikanischen Rhythmen erklingen lässt. Heute, Donnerstag, beginnen die Proben dafür. Sie sind immer donnerstags um 20 Uhr im Pfarrheim St. Georg. Der Termin für die Aufführung ist der 20. Juni in der Kirche St. Georg.

Daneben gibt es bereits einige andere Termine. Am vergangenen Sonntag gestaltete der Chor unter Leitung von Ehrendirigent Johannes Mangels in der Neurologischen Klinik ein Frühjahrskonzert für die Patienten und Besucher. Dabei wurde ein Querschnitt des Repertoires von Motetten über afrikanische und amerikanische Gospel und Spirituals, deutsche und ausländische Volkslieder bis zum bayerischen Liedgut dargeboten. Zur Aufmunterung der Zuhörer waren nach Melodien und Inhalt heitere Stücke ausgewählt und das Programm mit unterhaltsamen Texten aufgelockert worden. Für alle Beiträge gab es viel Applaus.

Dann stehen in nächster Zeit auf dem Programm des Chores die Gestaltung des Gottesdienstes zum Patrozinium in St. Georg, zwei Hochzeiten und die Teilnahme am Tag der Chöre auf der Landesgartenschau in Rosenheim. ml

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Messfeier mit Ministrantenabschied
 
Einen Festgottesdienst gestaltete der Joseph-Haas-Chor in der Kirche St. Georg. Ehrendirigent Johannes Mangels hatte die Probe dafür übernommen und stand am Dirigentenpult.
 
Als A-cappella-Gesang wurde von Anton Bruckner das "Locus iste" vorgetragen. Zum Ein- und Auszug des Altardienstes intonierte Agnes Doll gekonnt Orgelpräludien. Aus der Choralmesse von Wolfram Menschick waren Kyrie, Sanktus und Agnus Dei, mit Orgelbegleitung. Agnes Doll begleitete auch den Halleluja-Gesang "Preiset den Herrn" und die gemeinsam gesungenen Gottesdienstlieder.
 
Eindrucksvoll gestaltet wurden die rhythmischen Gesänge von Kathi Stimmer-Salzeder zum Gloria und das Danklied, außerdem der Taizé-Gesang "Meine Hoffnung und meine Freude" und das "Nada de turbe" von Teresa von Avila durch Bernhard Mangels (Gitarre) sowie Ulrike Höfler (Querflöte) als Begleitung. Einen besonderen Eindruck hinterließ auch das "Vaterunser" auf Französisch ("Notre père") von Maurice Duruflé.
 
Dekan Hans Speckbacher zelebrierte den Festgottesdienst und ging in seiner Predigt auf das Markus-Evangelium ein. Nicht um Herrschaft und Macht gehe es im Reich Gottes, sondern wer groß sein wolle, der solle auch Diener sein, habe Jesus seine Jünger gemahnt.
 
Am Schluss der Messfeier verabschiedete Pfarrer Speckbacher die beiden Oberministranten Philipp Stahl und Philipp Maldoner und dankte für ihren langjährigen Dienst am Altar. Als neue Oberministrantinnen stellte er Lisa Panradl und Henrike Stockel vor.

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Joseph-Haas-Chor verabschiedete Chorleiter
 
Mit einer kleinen Feier verabschiedete der Joseph-Haas-Chor Bad Aibling seinen Chorleiter Balthasar Baumgartner, der als musikalischer Assistent des Domkantors nach Köln geht.
 
Vorsitzende Irene Poidinger (links) und ihre Stellvertreterin Karola Hoffmann überreichten ihm eine Collage über verschiedene Ereignisse, gestaltet von Barbara Siegmund und einen Korb mit Geschenken, alle bezogen auf Köln, wie etwa einen Stadtplan, Netzkarte für die U-Bahn, eine Streifenkarte dazu, das Veranstaltungsprogramm, einen Roman mit Schauplatz in Köln, ein paar Flaschen Kölsch, 4711 Kölnisch Wasser und sonst noch einiges mehr. Vorsitzende Poidinger dankte dem scheidenden Chorleiter und wünschte alles Gute für seinen Neustart. Es sei eine gute Zeit gewesen und der Chor habe bei ihm sehr viel dazu gelernt. Baumgartner versicherte, dass die Leitung eines Chores für ihn ziemliches Neuland gewesen sei. Auch er habe viel dazugelernt. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen dreieinhalb Jahren und die originellen Geschenke und versprach, mit dem Chor in Kontakt zu bleiben.
 

 
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Joseph-Haas-Chor mit neuer Spitze

In der Mitgliederversammlung des Joseph-Haas-Chors im Pfarrheim St. Georg gab es bei den Vorstandswahlen einen Wechsel an der Spitze. Irene Poidinger löste Marlene Liegl ab, die nicht mehr kandidierte.
Ehrendirigent Johannes Mangels und die Zweite Vorsitzende des Sängerkreises Wendelstein, Angelika Fabian, ließen sich mit den zahlreichen Mitgliedern zudem über das neue Programm informieren.

Chorleiter Balthasar Baumgartner erinnerte an die 14 Auftritte im letzten Vereinsjahr, darunter das große Kirchenkonzert in Rosenheim und in Bad Aibling, mit dem Thema «Musik aus Paris». Er bedankte sich bei den Aktiven für die fleißige Probenarbeit, zum Teil in Ganztagesproben und einem Chorwochenende. Dadurch sei das gute Gelingen der Konzerte und der übrigen Auftritte möglich gewesen. Der nächste große Auftritt ist das Konzert mit Liebesliedern aus fünf Jahrhunderten im Novalishaus (Maxlrainer Kultursommer). Einen besonderen Anlass gibt es 2010 mit dem 50. Todestag von Joseph Haas.

Vorsitzende Marlene Liegl berichtete über die Arbeit der Vorstandschaft in 2008. Elf aktiven und acht passiven Mitgliedern wurde zu besonderen Geburtstagen gratuliert. Kontakte bestehen weiterhin zum Chor von Keratsini in Griechenland, der zum Gegenbesuch eingeladen werden soll, und zum Chor von Münster-Schwarzach, der eventuell 2010 nach Bad Aibling kommt. Auch hat das Theater Rosenheim den Chor um Mitwirkung gebeten bei der Aufführung «Zustände wie im alten Rom», die 2010 auf dem Programm steht.

Eine große Sorge für die Vorstandschaft ist die Gewinnung von Sängern. In diesem Zusammenhang dankte die Vorsitzende der Sängerin Traudl Sappelt, die während der Krankheitszeiten ihrer männlichen Kollegen über Wochen im Tenor oft allein die Stellung gehalten habe.

Nun, am Schluss ihrer sechsjährigen Amtszeit, schloss Marlene Liegl aus familiären Gründen eine weitere Kandidatur aus. Sie dankte allen für die gute Zusammenarbeit, vor allem ihrer Stellvertreterin Irene Poidinger. Schatzmeister Markus Mangels konnte eine positive Bilanz vorweisen. Er zog diesmal eine Sechs-Jahres-Bilanz, da er sein Amt ebenfalls zur Verfügung stellte. In Verhinderung beider Kassenprüferinnen trug Claudia Ebert den Bericht vor, der die gewissenhafte Führung der Konten bestätigte. Für die ebenfalls verhinderte Chronistin Jutta Sigmund brachte Barbara Siegmund die Ereignisse 2008 zu Gehör. Angelika Fabian berichtete vom Sängerkreis Wendelstein, der Ende Juni mit den Chören ein Kirchenkonzert durchführt. Im Herbst wird ein Seminar für Singen nach Noten angeboten, für die Landesgartenschau 2010 ist die Beteiligung der Chöre bei verschiedenen Musikveranstaltungen vorgesehen.

Die Wahlen brachten einige Veränderungen: Irene Poidinger ist Erste Vorsitzende, Karola Hoffmann Stellvertrerin, Schatzmeisterin Sigrun Ohm. Bestätigt wurden Barbara Siegmund als Erste und Claudia Ebert als Zweite Schriftführerin, Balthasar Baumgartner als Chorleiter, Jutta Sigmund als Chronistin, Öffentlichkeitsarbeit: Marlene Liegl. Notenwarte: Josef Doll, Willi Neumaier. Beisitzerinnen: Vera Lubosch-Walbert, Johanna Neumaier, (neu) Sonja Schmid, Steffi Weigl, Kassenprüferinnen: Marianne Stadlhuber, Nicole Bittner.

Die neue Vorsitzende dankte ihrer Vorgängerin für den unermüdlichen Einsatz in den sechs Jahren und übergab ihr einen ganz persönlichen Bildband von der Griechenlandreise, den Vera Lubosch-Walbert und Josef Walbert mit Bildern von verschiedenen Teilnehmern zusammengestellt hatten.

Zuvor hatte die Versammlung dem im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglied Rosa Vogl gedacht. ml
 
Vorstand-2009
 
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Joseph-Haas-Chor lädt zum Singen ein
 
Nach einer Studie der Universität Frankfurt mit 31 Laiensängern regt Singen die Produktion von Antikörpern an. Gemeinschaftliches Singen baut Stress ab, stärkt das Immunsystem, Herz und Kreislauf. Bei solch positiven Urteilen über das Chorsingen lädt der Joseph-Haas-Chor zum Mitsingen ein.

Vor allem Männerstimmen sind gefragt. Nach Kirchenkonzerten in den vergangenen Jahren erweitert der Chor nun sein Repertoire in weltlichen Chorssätzen. Zur Zeit werden Liebeslieder geprobt für ein Konzert im Sommer im Rahmen des Maxlrainer Kultursommers. Wer mitsingen möchte: die Proben sind nach Plan bis Ostern donnerstags 20 Uhr im Pfarrheim St. Georg.
 
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Rekordergebnis und eine neue Messe

Dicht besetzt war die Pfarrkirche St. Georg beim Festgottesdienst am Dreikönigstag. Beim großen Einzug waren auch die Sternsinger dabei. Dekan Pfarrer Hans Speckbacher dankte ihnen für ihren eifrigen Dienst in diesen Tagen und gab bekannt, dass nach ersten Zählungen ein Rekordergebnis erreicht worden sei.

Am Schluss des Gottesdienstes legten die Sternsinger als Zeichen des Dienens ihre Kronen und Kopfbedeckungen an der Krippe vor dem Altar nieder.Dekan Speckbacher zelebrierte den Gottesdienst, assistiert von Diakon Bernd Schmitz. Die musikalische Gestaltung hatte der Joseph-Haas-Chor unter Leitung von Balthasar Baumgartner übernommen. Zur Aufführung kam die Messe solennelle in cis-moll, opus 16 von Lous Vierne für gemischten Chor und Orgel (Agnes Doll). Die Uraufführung dieses Werkes mit zwei Orgeln war in der Kirche Notre Dame in Paris, wo Vierne Titularorganist war.


In intensiver Probenarbeit war die Messe vom Chor im vergangenen Jahr einstudiert und nun erstmals zur Gottesdienstgestaltung gesungen worden. Dazu wurde als konzertante Variante der Chorsatz «Wie schön leuchtet der Morgenstern» von Philipp Nicolai mit dem Satz von Christoph Graupner in der Bearbeitung von Barbara Kolberg für Chor und Orgel (Balthasar Baumgartner) dargeboten. Sehr eindrucksvoll erklang das französische Vater unser «Notre père» von Maurice Duruflé als a capella Chorsatz.

Schon vor dem Gottesdienst hatte Peter Schmid als Kantor die kirchlichen Feste des Jahres angekündigt. Das Evangelium von der Erscheinung des Herrn trugen Baumgartner und Sonja und Peter Schmid abwechselnd als Sologesang und dreistimmig vor. ml
 
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Wunsch: Nachbarschaft pflegen
 
Mit einem weit hörbaren feierlichen Choral eröffnete das Bläserquintett der Willinger Musi das 60. Weihnachtssingen der Stadt im Brunnenhof des Kurparks.
 
Trotz des Nieselregens scharte sich eine große Gruppe von Zuhörern vor dem Musikpavillon, um sich mit dem Singen auf das bevorstehende Weihnachtsfest einzustimmen. Mit dabei waren auch einige Kinder, die auf den Nikolaus (Hans Heigl) warteten. Er zog dann samt Engeln auf den Platz ein.
 
Mit zwei flott aufgespielten Lieder eröffnete die Leiterin der Volksmusikgruppe des Musikfördereins Bad Aibling, Carmen Steinfink, mit ihren jungen Musikern das Singen. Obwohl bei den Sundergauer Sängern ein Mann nicht mitsingen konnten, waren ihre Lieder «Rorate», «Aus einer schönen Rosen» und der «Andachtsjodler» ein genussvoller Beitrag.
 
Dem heiligen Nikolaus hatte Anni Hofschneider viel vom Geschehen in der Kurstadt in sein goldenes Buch geschrieben. So bat der Mann mit seinem weißen Rauschebart, einsamen Menschen behilflich zu sein und für Menschen etwas zu geben, denen es nicht so gut gehe. Lob hatte der Nikolaus für einige Vereine und die zur Stadt gehörenden Hilfsorganisationen. In Erinnerung brachte er eine Reihe von Festen und Jubiläen, die im abgelaufenen Jahr gefeiert wurden. Kinder, die das Ende des Singens abwarteten, bekamen von ihm ein kleines Geschenk. Feierlich und brillant vorgetragen wurden Lieder, die der Dirigent des Joseph-Haas-Chores, Balthasar Baumgartner, mit seinen Sängerinnen und Sängern ausgesucht und einstudiert hatte. Unter ihnen auch «Joy to the world» von Georg Friedrich Händel. «Nun nahen sich die Stunden» sangen die Männer der Aiblinger Männerchors unter Leitung ihres Dirigenten Johann Schwindt. Ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes, glückliches neues Jahr wünschte Bürgermeister Felix Schwaller abschließend allen Bewohnern seiner Stadt. Dank sagte er jenen, die zum guten Gelingen des Weihnachtssingen beitrugen. Schwaller hielt einen kurzen Jahresrückblick, bezeichnete Weihnachten als ein Fest der Besinnung und des Innehaltens, bat um Pflege einer guten Nachbarschaft und um Verständnis für die Jugend. Das Stadtoberhaupt sprach kurz die Bedeutung der Sozialpolitik im Lande an und streifte die Probleme der Wirtschaft, die von allen getragen werden müssten.
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Viel Flair bei «Der Hirten Traum»

Das Aiblinger Adventsingen, das sich das Motto «Der Hirten Traum» gab, war auch heuer eine schöne Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Der große Kurhaussaal war erfreulich gut besetzt.

Das von Konrad Gartmeier zusammengestelltes Programm hat sich dem am Schluss gespendeten Beifall mehr als -verdient.

Man hätte die «Kirchenmaus» im Kurhaussaal laufen hören, so still war es, nachdem die Mittenkirchener Alphornbläser das Adventsingen eröffnet hatten und Konrad Gartmeier die zahlreichen Gäste begrüßt hatte.

«Machet die Türe weit» sang einleitend der stark besetzte «Joseph-Haas-Chor» unter Leitung von Balthasar Baumgartner. Aus ihrem reichhaltigen Repertoire erfreute der Chor die Zuhörer während des Singens mit den Liedern «Magnifikat», «Oh, lieber Hauswirt mein», dem «Münztaler Engelsruf» und «Engel auf den Feldern». Der von Heiligblut kommende und als ehemaliger Verwalter des Aiblinger Krankenhauses bekannte Günther Reichelt trug zwischendurch Geschichten und Gedichte vor, die zur Adventzeit und der Herbergssuche passten, sowie vom Heil der Welt, Bethlehem und dem Erlöser

Bei der Auswahl der Mitwirkenden kam Gartmeier an der «Dettendorfer Saitnmusi» nicht vorbei. Angefangen vom «Weihnachtsboarischen» bis hin zum frisch aufgespielten Landler, boten sie mit ihren Gitarren, Geigen, Zithern, Harfe und Kontrabass Saitenmusik vom Feinsten.

Gut anzusehen und gut zuzuhören waren auch die drei «Echtler Dirndl» mit ihrem Zitherspieler. «Dunkelheit verschlingt die Nacht» und die selten gehörten Lieder «Josef und Maria wollen geh' mitnand», «Oh Wunder, was soll das bedeuten» und «In einer kalten Winternacht» sangen sie zur Freude aller.

Dass auch bei einem Adventsingen frisch und fröhlich mit Ländlern, Polkas und Boarischen aufgespielt werden kann, das war von der «Edelweißer Tanzlmusi» zu hören. Zu den sieben Bildern der Hirten gehörte der Auftritt der bösen Geister. Erfrischend war das Spiel der Hirten, die von der Geburt Jesu träumten, den Weg nach Bethlehem zeigten, Josef und Maria Hilfe leisteten, musizierten und trotz nicht zu überhörendem Stimmbruch wohlklingend sangen. Bereichert wurde die Herbergssuche von der Volksmusikgruppe des Musikfördervereins.

Maria (Johanna Höbel) und Josef (Stefan Schlier) klopften trotz ihrer herrlich gesungenen Bitte um Unterkunft beim Wirt (Christian Otto) vergeblich an, der später meinte: «Wenn wir gewusst hätten, wer da geboren wurde, dann hätte ich Platz gehabt».

Stimmungsvoll klang das Adventssingen mit den Alphornbläsern und der gemeinsam gesungenen «Aiblinger Weihnachts-Weis», angesungen von den Echtler Dirndl.
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Klangvolles Kirchenkonzert

«Musik aus Paris» war das Thema eines Kirchenkonzerts, zu dem der Joseph-Haas-Chor in die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt eingeladen hatte. Erfreulich viele Besucher hatten sich dazu eingefunden.

Birgit Mölter begrüßte im Namen des Chores die Anwesenden, führte in das Programm ein und wies auf geschichtliche Hintergründe hin. Die neue Blütezeit des Orgelbaus ab Mitte des 19. Jahrhunderts machte den orchestral-sinfonischen Klangkörper möglich, der in den aufgeführten Werken zum Tragen kam.

Mit zwei Sätzen aus der Symphonie Nr. 2 in e-Moll für große Orgel von Louis Vierne, entstanden im Jahre 1902, eröffnete Balthasar Baumgartner, Student für Kirchenmusik an der Musikhochschule München und Leiter des Joseph-Haas-Chores, das Konzert. Seine technische Fertigkeit und sein Einfühlungsvermögen für den Vortrag hinterließen einen großen Eindruck.

Danach stand er für die weiteren Darbietungen am Dirigentenpult. Sehr markant kam das «Tu es Petrus» von Théodore Dubois (1837 bis 1924) für Chor und zwei Orgeln. Konrad Liebscher saß an der großen Orgel, Agnes Doll an der Chororgel. Getragen und einfühlend bot der Chor als A-cappella-Gesang «Notre Père» von Maurice Duruflé (1902 bis 1986) dar. Ein «Heimspiel» war für Konrad Liebscher, Diplom-Kirchenmusiker der Pfarrei Mariä Himmelfahrt, die Darbietung der «Suite gothique», op. 25 von Léon Boëllmann (1862 bis 1897).

In den vier Sätzen schöpfte er die verschiedenen Register und Manuale der großen Orgel voll aus und zeigte dabei seine Perfektion auf dem Instrument und für den Vortrag. Ungewohnt waren für viele Besucher die Dissonanzen und die Klangfülle, die das Stück prägten.

Hauptwerk des Abends war die Messe solennelle in cis-Moll, op. 16 von Louis Vierne (1870 bis 1937), der von Geburt an sehbehindert und die letzten knapp 30 Jahre seines Lebens vollkommen erblindet war. Er war 37 Jahre Titularorganist der Kathedrale Notre-Dame in Paris.

Die Messe forderte von den beiden Organisten sowie dem Chor große Präzision. Volle Konzentration war für den Dirigenten Balthasar Baumgartner geboten, um den Zusammenklang der großen Orgel auf der Orgelempore mit der Chororgel und dem Chor im Altarraum herzustellen.

Die Dissonanzen und schwierigen Harmoniefolgen klangrein zu bringen, war für den Chor eine große Herausforderung. Hier zeigte sich die intensive Probenarbeit über Monate hinweg und bei einem Probenwochenende, zu dem der Chor Anfang November in Baumburg war.

Entsprechend groß war für die gelungenen Darbietungen am Schluss des Konzertes der Beifall, mit dem die Besucher eine Zugabe forderten. Dem kam der Chor mit der Wiederholung von «Notre Père» gerne nach und bedankte sich mit Blumengebinden bei der Organistin, dem Organisten und dem Dirigenten.
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Konrad Gartmeier nun Ehrenmitglied

Ein neues Ehrenmitglied gibt es beim Joseph-Haas-Chor: Konrad Gartmeier. Er wurde in der Jahresversammlung nach einstimmigem Beschluss der Vorstandschaft dazu ernannt. Weitere Auszeichnungen für treue Mitglieder standen zudem an.

Bad Aibling - Gut besucht von den aktiven Sängerinnen und Sängern war die Mitgliederversammlung des Joseph-Haas-Chores im Café Rott. Chorleiter Balthasar Baumgartner erinnerte in seinem Bericht an die besonderen Auftritte im vergangenen Jahr.

Dazu zählte das Mitwirken beim Frühlingskonzert in Münster-Schwarzach, das große Kirchenkonzert in St. Georg, bei dem die monatelange Probenarbeit den guten Erfolg brachte, und die Konzertreise nach Griechenland. Eine Reihe von Auftritten kam in der Adventszeit hinzu und die Gestaltung von Gottesdiensten in St. Georg. Erfreulich sei der Zuwachs von insgesamt zehn neuen Sängerinnen und Sängern. Der Dank des Chorleiters galt Ehrendirigenten Johannes Mangels für seine Aushilfen und die Mithilfe bei der Probenarbeit für das Kirchenkonzert.

Über die Arbeit der Vorstandschaft berichtete Vorsitzende Marlene Liegl. Neben Besprechungen und Sitzungen gab es die Terminplanung, vor allem für die Adventszeit und die Vorbereitung des Chorwochenendes im November im Kloster Baumburg. 20 Chormitgliedern wurde zu besonderen Geburtstagen gratuliert.

Kassier Markus Mangels gab die Einnahmen und Ausgaben des abgelaufenen Jahres und den Kassenstand bekannt. Größere Ausgaben fielen für das Kirchenkonzert an, die zum Glück größtenteils durch Einnahmen ausgeglichen wurden. Für die Kassenprüfer bestätigte Marianne Stadlhuber die übersichtliche und gewissenhafte Kassenführung.

Die Ereignisse des Vereinsjahres zeigte Chronistin Jutta Sigmund in ihrem humorvoll abgefassten Bericht auf. An den Griechenlandbesuch weckte Barbara Siegmund aus ihren Tagebuchaufzeichnungen Erinnerungen. Alois Hundhammer vom Sängerkreis Wendelstein berichtete, dass die geplante gemeinsame Reise der Chöre nach Wien abgesagt werden musste. Das Kreis-Chorkonzert findet als Hoagascht in Grainbach statt.

Die Ernennung von Konrad Gartmeier durch Vorsitzende Liegl zum Ehrenmitglied fand unter großem Beifall der Anwesenden statt. Liegl überreichte die von Barbara Siegmund künstlerisch gestaltete Ehrenurkunde und ein Präsent. In ihrer Laudatio würdigte sie den großen Einsatz Gartmeiers für den Chor mit 47 Jahren aktivem Gesang und über 18 Jahren aktiver Mitarbeit in der Vorstandschaft. Vor allem sein Engagement über acht Jahre lang als Organisationsleiter habe riesigen Arbeits- und Zeitaufwand erfordert - so wie für die Vorbereitung der Ku-Ku-Li-Bälle.

Stellvertretende Vorsitzende Irene Poidinger ehrte zudem zwei Sängerinnen für langjährigen Chorgesang. Für 20 Jahre aktives Singen, auch bei der Chorgemeinschaft Willing-Berbling, überreichte sie Christel Schuster die Ehrenurkunde und ein Blumengebinde. Diese Auszeichnungen erhielt ebenfalls für 50 Jahre aktives Chorsingen, auch in Kirchenchören, Marlene Liegl. Ihr dankte Poidinger im Namen der Mitglieder mit einem Blumenstrauß auch für die Arbeit als Vorsitzende. Zeit genug gab es für Diskussion, Wünsche und Anträge. Davon wurde auch reger Gebrauch gemacht. Vor allem ging es dabei um Chorprobenzeiten, Notenmaterial, Spenden und um organisatorische Dinge bei Auftritten und Konzerten. Abschließend dankte Liegl allen für die Teilnahme an der Versammlung, aber auch für die eifrige Mitarbeit das ganze Jahr über, vor allem für die Unterstützung durch die Vorstandschaft. Die gute Gemeinschaft zeige sich überdies in dem guten Miteinander der Chormitglieder.
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Ehrenmitglied Konrad Gartmeier (Zweiter von rechts) und die für langjähriges Chorsingen geehrten Christel Schuster (rechts) und Marlene Liegl (links) mit der stellvertretenden Vorsitzenden Irene Poidinger und Chorleiter Balthasar Baumgartner. Foto ml
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Bayerischer Abend in Griechenland

Zum Kulturaustausch war der Joseph-Haas-Chor eine Woche in Griechenland. Mit dabei waren Pfarrer Hans Speckbacher und drei Mädchen und fünf Burschen von der aktiven Gruppe des Trachtenvereins «Edelweiß».

Untergebracht waren die Aiblinger zusammen mit Chören aus Polen, Montenegro und Weißrussland in einer Ferienanlage in Kalamos, etwa 70 Kilometer nordöstlich von Athen. Die Kontakte zum Chor der Kirchengemeinde St. Georgius in Keratsini bei Piräus reichen schon über zehn Jahre zurück. Vor neun Jahren war der Joseph-Haas-Chor zum ersten Mal auf Konzertreise in Keratsini.

Im Kulturzentrum in Keratsini fand ein großer Konzertabend statt, den die vier Chöre mit dem gastgebenden Chor aus Keratsini gestalteten. Dazu veranstalteten die Aiblinger in Kalamos einen bayerischen Abend. Mit blauweißen Wimpeln, Luftballons in den bayerischen Farben und den Fahnen von Bayern und Griechenland wurden Podium und Garten geschmückt. Eine große Zuschauermenge hatte sich eingefunden und spendete immer wieder begeisterten Beifall. Bewundert wurden die Aiblinger Damen mit ihren Dirndln und die Herren in Lederhosen.

Mit Liedern des Chores, mit Dirndl-Zwoagsang, Männer-Dreigsang und Frauen-Dreigsang, begleitet von einer Musik-Gruppe, wurde bayerisches und alpenländisches Liedgut vermittelt. Dazu gab es Stubn-Musi-Stückln und die Tänze der Trachtler. Eine besondere Attraktion für die Anwesenden waren die Plattler der Burschen. Den Löwenanteil des Programms bestritt Chorleiter Balthasar Baumgartner, der auch die meisten Gesangsdarbietungen mit dem Akkordeon begleitete und die Tänze der Trachtler spielte. Zum Schluss gab es für die Verantwortlichen in Keratsini Ehrungen. Danach wurde ein reiches Büfett angeboten, bei dem es auch bayerisches Bier gab. Bestens war die Stimmung und beim anschließenden gemütlichen Teil wurden zusammen griechische und bayerische Volkstänze getanzt.

Neben den musikalischen Veranstaltungen wurden auch Ausflüge geboten. Auf der Insel Ägina wurde die größte orthodoxe Kirche im griechischen Raum, dem heiligen Nektarius geweiht, besucht. Auf dem Programm stand auch die Straße von Korinth, Epidaurus, wo die Aiblinger im größten griechischen Freitheater die Bayernhymne sangen und die historische Stadt Nauplia.

Ein Tag galt der Hauptstadt Athen mit dem Besuch der Akropolis, einer Wanderung durch die Altstadt und der Wachablösung am Parlament. Trotz des umfangreichen Programms gab es immer wieder freie Zeit, um am nahe gelegenen Strand auszuruhen oder im Meer zu schwimmen. In der Ferienanlage und bei den Ausflügen entstanden auch Kontakte zu den anderen drei Chören. Mit Englischkenntnissen war die Verständigung möglich, in Ausnahmefällen sogar in deutscher Sprache.

Am letzten Tag feierte die Aiblinger Gruppe mit Pfarrer Speckbacher am Strand gemeinsam einen Gottesdienst. Nach dem Mittagessen wurden Gastgeschenke ausgetauscht, bevor es zum Flughafen nach Athen ging. ml


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Singen als Lebenselexier

Bad Aibling (ml) - Gut besucht von den aktiven Sängerinnen und Sängern war die Jahresversammlung des Joseph-Haas-Chores im Café Rott.
Ein besonderer Gruß galt dem Ehrendirigenten Johannes Mangels, dem Vorsitzenden des Sängerkreises Wendelstein, Alois Hundhammer, und dem passiven Mitglied Konrad Gartmeier. Bei den turnusgemäßen Neuwahlen gab es kaum Veränderungen in der Vorstandschaft.

Balthasar Baumgartner, seit einem Jahr Chorleiter, erinnerte - nach einem Gedenken für die im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder Johanna Fortner, Berta Maier und Irma Eichhorn - an die 17 Auftritte, bei denen er den Chor dirigierte und dankte Mangels für die Vertretungen in der Adventszeit. Für ihn, so Baumgartner, sei das vergangene Jahr eine Einarbeitungszeit gewesen, eine Zeit der gegenseitigen Neuorientierung, vor allem in Bezug auf das Repertoire. Probenbesuch und Probenarbeit beurteilte er recht positiv.

Über die Arbeit der Vorstandschaft berichtete Vorsitzende Marlene Liegl. 34 Punkte wurden in den Sitzungen besprochen, unter anderem Chorausflug, Werbung aktiver Mitglieder, Öffentlichkeitsarbeit und die Vorbereitung des Festabends für den Ehrendirigenten Johannes Mangels. Neun passiven und vier aktiven Mitgliedern wurde zu Geburtstagen gratuliert. Außerdem nahm die Vorsitzende Ehrungen für langjährige aktive Mitglieder vor.

Für 30 Jahre aktives Singen wurden Monika Bandszus, Barbara Siegmund und Peter Schmid und für 50 Jahre aktives Singen Adolfine Knobloch und Johannes Mangels mit einer Urkunde geehrt. Schatzmeister Markus Mangels legte den Kassenbericht vor, dessen Fehlbetrag aufgrund besonderer Ereignisse durch das Vorjahresplus nicht ganz abgefangen werden konnte. Dazu gab er Vorschläge für Einsparungen oder zusätzliche Einnahmemöglichkeiten.

Marianne Stadlhuber hatte Peter Schmid eine gewissenhafte Kassenführung bestätigt. Chronistin Jutta Sigmund berichtete von einem Artikel in einem Geoheft («Glückserlebnis Singen»). Darin habe sie gelesen: Singen sei ein Lebenselixier, mache gesund, klüger, glücklich, fördere das Lernen und das Gedächtnis und verändere im Kopf. Danach ließ sie die Auftritte und Ereignisse des Vorjahres Jahres Revue passieren und weckte manch schöne Erinnerung.

Alois Hundhammer, Vorstand beim Sängerkreis Wendelstein, berichtete über die Arbeit des Sängerkreises, erinnerte an die gemeinsamen Konzerte und kündigte das nächste im Juli im Kurhaus an. Der Sängerkreis plant für nächstes Jahr eine Vier-Tages-Reise nach Budapest. Die Neuwahl der Vorstandschaft brachte kaum Veränderungen. Ehrendirigent Mangels ist geborenes Mitglied der Vorstandschaft. Einstimmig in ihren Ämtern wurden bestätigt: Marlene Liegl als Erste und Irene Poidinger als Zweite Vorsitzende, Markus Mangels als Kassier, Barbara Siegmund und Claudia Ebert als Schriftführerinnen, Balthasar Baumgartner als Chorleiter, Jutta Sigmund als Chronistin, Josef Doll und Willi Neumaier als Notenwarte und die Beisitzerinnen Karola Hoffmann, Johanna Neumaier, Vera Lubosch-Walbert und Kassenprüferin Marianne Stadlhuber. Neu sind als Beisitzerin Sigrun Ohm und Nicole Bittner als Kassenprüferin, nachdem Sonja und Peter Schmid auf eigenen Wunsch ausschieden.

Vorsitzende Liegl dankte allen, die innerhalb und außerhalb der Vorstandschaft für die Gemeinschaft immer wieder eifrig mitarbeiteten. Für die Vorstandschaft gilt es nun, die bereits angemeldeten Auftritte und Veranstaltungen sowie die Griechenlandreise vorzubereiten. Der erste Termin ist am Sonntag, 29. April, das große Kirchenkonzert um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg mit dem «Himmelfahrtsoratorium» von Johann Sebastian Bach und der «Spatzenmesse» von Wolfgang Amadeus Mozart.

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30 Dirigentenjahre gewürdigt

Ein großes Fest feierte der Joseph-Haas-Chor. Johannes Mangels wurde für seinen über 30-jährigen Einsatz als Dirigent und Chorleiter von der Chorgemeinschaft zum Ehrendirigenten ernannt.

Auf eigenen Wunsch schied er in diesem März aus der großen Verantwortung aus, nachdem sich mit Balthasar Baumgartner die Möglichkeit eines Nachfolgers ergeben hatte.

Neben den aktiven Sängern waren zahlreiche passive Mitglieder, die viele Jahre unter Mangels gesungen haben, zum Fest ins Pfarrheim St. Georg gekommen, darunter auch Ehrenmitglied Lona Braun.

In ihrer Laudatio für den langjährigen Chorleiter zeichnete Vorsitzende Marlene Liegl den musikalischen Lebenslauf von Mangels nach, der schon in der Kinder- und Jugendzeit bei der städtischen Singschule und als Scholasänger begann. Seine Ausbildung als Chorleiter absolvierte Mangels im Chorleiterseminar des Bayerischen Sängerbundes an der Musikhochschule München.

Beruflich bedingt, war er in verschiedenen Orten in Kirchenchören und Chorgemeinschaften als Sänger oder Dirigent tätig. Im Kirchenchor Mariä Himmelfahrt sang er 20 Jahre, davon 17 Jahre als Tenorsolist. Je acht Jahre war Mangels im Singkreis Bad Aibling und im Kirchenchor Tuntenhausen und seit 1990 leitet er den Kirchenchor von Bey-harting.

Zur Liedertafel, dem jetzigen Joseph-Haas-Chor, kam Mangels 1958 und übernahm im Juli 1975 die Leitung des Chores. 1995 wurde er vom Joseph-Haas-Chor für 20 Jahre Chorleitung geehrt, 1999 erhielt er die Auszeichnung für 40 Jahre Dirigententätigkeit und 2004 mit dem Joseph-Haas-Chor den Kulturpreis der Stadt Bad Aibling.

Mit seinem Einsatz erreichte Mangels mit dem Chor ein hohes Niveau und ein vielseitiges Repertoire, das viele Auftritte möglich machte, die weit über die Stadtgrenzen hinaus führten, 1998 bis nach Athen. Eine gute Zusammenarbeit und Freundschaft wurde mit dem Theater Rosenheim und dem griechischen Chor München aufgebaut. Neben der von Barbara Siegmund künstlerisch gestalteten Ehrenurkunde erhielt Mangels vom Chor als Geschenk ein Bild der Künstlerin Jutta Sigmund, die auch Sängerin beim Joseph-Haas-Chor ist. Bürgermeister Schwaller dankte für die 14-jährige Leitung der städtischen Singschule und 13 Jahre Organisation des Aiblinger Adventssingens. Pfarrer Hans Speckbacher erinnerte an die 14 Jahre, die Mangels den Kirchenchor von St. Georg leitete, und der Vorsitzende des Sängerkreises Wendelstein, Alois Hundhammer, dankte für die elf Jahre, die Mangels als Kreis-Chormeister wirkte. Mit einem Ölbaum gratulierte der griechische Chor München mit Leiter Nikos Hondrogiannis und brachte ein Ständchen mit griechischen Liedern, das Mangels selbst dirigieren durfte. Für Franziska Mangels wurden Blumen mit einem von Renate Maier handgefertigten Krug übergeben.

Vor dem offiziellen Teil des Abends hatte der Chor zu einem Imbiss vom Büfett eingeladen und Mangels zum «O'zapfn» aufgefordert. Mit einem unterhaltsamen Programm wurde der Abend gestaltet.

Für die «Ländliche Orchesterprobe», pantomimisch vom Chor dargeboten, hatte Peter Schmid für den Ehrendirigenten passende Strophen gereimt. Heiterkeit gab es bei der Schnupferoper, dargestellt von Balthasar Baumgartner sowie Sonja und Peter Schmid. «When I get older» und «Yakanaka» wurden mit umgedichteten Texten vorgetragen und Liegl zeigte auf die Melodie der «Schönheitskönigin von Schneitzlreuth» den musikalischen Lebenslauf von Mangels auf. Die Klavierbegleitung für die musikalischen Darbietungen hatten Agnes Doll und Balthasar Baumgartner übernommen.

Als krönenden Abschluss des Programms bot Rektor Josef Walbert (Georgsschuler) eine Bilderschau, in der er in mühevoller Arbeit aus den Chor-Chroniken die 30 Jahre Dirigentenzeit von Mangels zusammengestellt hatte. Überwältigt zeigte sich Mangels, der sich für die Ehrung und das großartige Fest bedankte.
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Amt des Chorleiters übergeben

Bad Aibling (ml) - Eine wichtige Entscheidung trafen jüngst die Mitglieder des Joseph-Haas-Chores in der Jahresversammlung. Johannes Mangels, seit 31 Jahren Chorleiter, übergab sein Amt an einen Nachfolger.

Balthasar Baumgartner wurde in geheimer Wahl mit nur einer Stimmenthaltung in seiner neuen Aufgabe bestätigt. Zur Mitgliederversammlung im Café Rott hatten sich fast alle aktiven und einige passive Mitglieder, darunter zur Freude der Vorsitzenden Marlene Liegl, auch Ehrenmitglied Lona Braun und der Vorstand des Sängerkreises Wendelstein, Alois Hundhammer.

Positiv fielen anschließend die verschiedenen Berichte aus. Chorleiter Mangels lobte dabei die eifrige Probenteilnahme. Dadurch seien eine Reihe gelungener Auftritte möglich gewesen, vor allem das Konzert zum 160. Gründungsjubiläum. Liegl berichtete anschließend aus den Sitzungen über die Arbeit der Vorstandschaft und nannte die Geburtstagsjubiläen. Jutta Sigmund erinnerte in ihrem Chronikbericht an die Ereignisse des vergangenen Jahres. Schatzmeister Markus Mangels konnte eine ausgeglichene Jahresrechnung vorlegen.

Danach stand die Wahl des neuen Chorleiters an. Vor einem Jahr bat Mangels die Vorstandschaft, sich um eine Vertretung umzusehen, um ihn nach über 30 Jahren als Chorleiter in seiner Verantwortung zu entlasten. Wenn er in absehbarer Zeit in Pension gehe, würde er gerne auch außerhalb der Ferienzeit Urlaub machen. Nun ist die Vorstandschaft mit Balthasar Baumgartner, einem Musikstudenten aus Berg bei Ostermünchen fündig geworden. Er zeigte sich interessiert und nach ein paar Monaten des gegenseitigen Kennenlernens schlug Mangels vor, ihm die Chorleitung zu übertragen. Bei einer Stimmenthaltung entfielen alle schriftlich abgegebenen Stimmen auf Baumgartner. Er bedankte sich für das Vertrauen und die Glückwünsche, die ihm ausgesprochen wurden.

Liegl dankte so dann Mangels für sein großes Engagement für den Chor über Jahrzehnte hinweg. Mangels will sich nun bei den Sängern einreihen, erklärte sich aber bei Verhinderung Baumgartners gerne zu Aushilfen bereit und will der Vorstandschaft mit seiner Erfahrung beratend zur Seite stehen.

Ab kommendes Studiensemester wird Baumgartner die Woche über in München wohnen. Damit er nicht eigens für die Chorprobe nach Bad Aibling fahren muss, haben die Mitglieder vereinbart, während des Semesters die Chorproben auf Freitag zu verlegen.

Eingehend diskutiert wurde abschließend über die finanzielle Situation des Chores.

Die jüngste Jahresrechnung sei zwar ausgeglichen gewesen, aber die beiden Jahre zuvor hätten gezeigt, dass aufgrund der allgemeinen Teuerungen die Ausgaben überwiegen würden.

Um dem Chor ein sicheres Fundament zu geben, beschloss die Mitgliederversammlung deshalb nach zwölf Jahren eine Beitragserhöhung für die aktiven Sänger.
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Musik am laufenden Band

Bad Aibling (og) - Sieben Stunden Musik und Gesang wurde am musikalischen Sonntag im Kurpark in Folge geboten. Bereits beim Gottesdienst in der evangelischen Kirche war der Gastchor aus Cavaion Veronese zu hören.

Die Italiener waren auch beim Singen und Musizieren im Brunnenhof dabei.Den musikalischen Auftakt machte die Dreder Musi mit einem Frühschoppenkonzert, bevor sie eiligst nach Maxlrain weiterzogen, um dort im Festzelt aufzuspielen. Leisere Töne schlug danach der "Susi"s Salonikern" an. Dass bei dem bunten Programm auch die "Aiblinger Big Band" nicht fehlte, war für deren Anhänger eine Selbstverständlichkeit. Die Chöre der Kurstadt boten Musik aus fünf Epochen. Die Chorgemeinschaft Willing/ Berbling brachte barocken Gesang zu Gehör, der Männergesangsverein Ellmosen widmete sich der Klassik und frühen Romantik, der Neulandchor der Renaissance, der Männergesangsverein Bad Aibling der Romantik und der Joseph-Haas-Chor der Moderne. Echte Blasmusik boten zum Schluss die "Willinger-Musi" und die "Harthauser Musi".
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Joseph-Haas-Chor beim "Fackellauf"

Bad Aibling (ml) - Engagiert ist der Joseph-Haas-Chor. Neben den Proben für das Historische Stadtspiel, bei dem Chormitglieder beim Volk mitwirken, gab und gibt es einige Auftritte. So war die Gemeinschaft bei einem Konzert zusammen mit dem Griechischen Chor München in der Aula der Ludwig Maximilians-Universität.

Zum Kulturfest der griechischen Gemeinde München wurden griechische Lieder dargeboten. Für Patienten und Besucher gestaltete der Chor in der Neurologischen Klinik einen Liedernachmittag: "Wir blättern in unseren Notenbüchern." Mit unterhaltsamen Zwischentexten wurde das Programm aufgelockert.Höhepunkt ist morgen das Mitwirken beim Kulturprogramm der Landeshauptstadt. Der Anlass ist "München begrüßt den Olympischen Fackellauf - Athen 2004". Beim Programm zwischen 17 und 20 Uhr auf der Open-Air-Bühne am Marienplatz singen die Aiblinger zusammen mit dem griechischen gemischten Chor München und dem Ensemble Carmina Viva München die Olympische Hymne und griechische Lieder.
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Kurpark singt und swingt im Juli

Bad Aibling - Einen ganzen Sonntag lang wird der Kurpark Bad Aibling zu einem musikalischen Schmankerl. Am Sonntag, 4. Juli, stellen von 10.30 bis 17.15 Uhr insgesamt elf Musikgruppen ihr Können vor.Die Veranstaltung beginnt mit einem Konzert der Dreder Musi im Brunnenhof (bei schlechtem Wetter im Kurhaus) von 10.30 bis 11.30 Uhr. Von 11. 45 Uhr an stehen mit der Pianistin Susi Weiss, dem Geiger Rolf Peller und dem Bassisten Jakob Huber die bekannten "Susis Saloniker" auf der Bühne. Ein Gastchor aus der befreundeten Stadt Cavaion Veronese trägt zur Mittagszeit italienische Weisen vor; ab 13 Uhr spielt dann die Aiblinger Big Band. Ganz im Zeichen der Chormusik geht es bis 15.15 Uhr weiter.

Alle Aiblinger Chöre singen und musizieren: die Chorgemeinschaft Willing-Berbling (Stücke aus der Barockzeit), der Männergesangverein Ellmosen (Klassik und frühe Romantik), ab 14.30 Uhr der Neulandchor (Renaissance) und der Männergesangverein Bad Aibling (Romantik).

Moderne Zeiten werden durch den Joseph-Haas-Chor dokumentiert. Um 15.15 Uhr gibt es dann wieder Blasmusik mit der Willinger Musi. Den Abschluss bildet um 16.15 Uhr die Harthauser Musi. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei. Näheres bei der Aib-Kur unter Telefonnummer 08061/908014 oder Fax 08061/908014.
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Chor öffnet sich stets neuer Wege

Bad Aibling - Der gute Leistungsstand, der regelmäßige Probenbesuch und der starke Probenfleiß haben den Joseph-Haas-Chor zum Erfolg geführt. Das stellten erster Vorstand Marlene Liegl und Chorleiter Johannes Mangels auf der Jahresversammlung im Café Rott in ihren Berichten heraus.

Als Vertreterin des Sängerkreises Wendelstein war Angelika Fabian zu Gast.

Höhepunkt für die Gemeinschaft war die Verleihung des Kulturpreises gewesen, den der Chor gemeinsam mit den Sundergauer Sängern im Februar bei einem Festakt von der Stadt Bad Aibling erhielt.

Der Chor blickt im kommenden Jahr auf sein 160-jähriges Bestehen zurück. Wie der Kulturreferent des Landkreises, Klaus Schönmetzler, in seiner Laudatio betonte, wurde die Liedertafel zur Erbauung der Kurgäste von Dr. Desiderius Beck gegründet. Die Umbenennung 1966 in «Joseph-Haas-Chor» hätte diese Tradition gebrochen. Doch auch mit neuem Namen sei der Chor ein wichtiger und weit geachteter Vertreter im Mangfalltal geworden, so Schönmetzler. Vor 40 Jahren habe er bereits die Zelterplakette erhalten.

Die Chorgemeinschaft öffne sich immer wieder neuen Wegen. So auch für die Teilnahme am Aiblinger Stadtspiel, an Musicals mit dem Theater Rosenheim, an CD-Aufnahmen, Auftritten in München mit dem griechischen Chor - wie heuer im Juni beim Empfang der olympischen Flamme auf dem Marienplatz in München.

Im abgelaufenen Jahr gab es eine Menge weiterer Ereignisse und Auftritte, die die Chronistin Irene Ullrich in humoristischer Weise zum Besten gab: Unter anderem Chorkonzert, musikalische Eröffnung der Vernissage von Jutta Sigmund (Chormitglied) im Haus des Gastes, Liederabend in der Klinik Ghersburg, Chorausflug nach Feldthurns mit Gestaltung der Messe, Christkönigsfest, Weihnachtssingen in den Kliniken von Bad Aibling und im Kurhaus sowie in der US-Kaserne.
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Mit vielen guten Bekannten

Der Joseph-Haas-Chor Bad Aibling sieht sich als ganz «normalen Gesangverein aus Musikliebhabern» und besteht aus reinen Amateursängern. Seit heuer allerdings darf er sich über den Kulturpreis der Stadt Aibling freuen.

In einem gut besuchten Konzert in der evangelischen Christuskirche in Bad Aibling führte Johannes Mangels, der den Chor seit 29 Jahren leitet, die Zuhörer durch «500 Jahre geistliche Chormusik» - ein anspruchsvolles Unterfangen, für das der Chor und sein Leiter eine repräsentative Auswahl von immerhin 22 Chorwerken ausgesucht hatten, darunter viele gute alte Bekannte, die man immer wieder gerne hört.Vor dem 16. Jahrhundert gab es keine gemeinsame Kirchenmusik, war der musikalische Gottes-Dienst eine Sache von Privilegierten; erst ab der Renaissance wurde der Wert jedes einzelnen Christenmenschen gesehen und betont. Konsequenter-weise stellte Johannes Mangels seinen Durchgang durch die Musikgeschichte unter das Motto «Die Demokratisierung in der Kirchenmusik» und führte diese Entwicklung mit klugen, aus «leichter Feder» geflossenen Zwischentexten und prägnanten Musikbeispielen aus der Renaissance (Orlando di Lasso «Exultate deo»; Heinrich Schütz «Also hat Gott»), dem Barock (Bach «Wer nur den lieben Gott»), der Klassik Mozarts («Ave verum», Sanctus und Benedictus aus der «Spatzenmesse») bis hin zur Romantik vor (Anton Bruckner «Locus iste»; Max Reger «Und unsrer lieben Frauen»).

Im 19. Jahrhundert gründeten sich allenthalben (Männer-) Gesangvereine und probten, teils zaghaft hinter verschlossenen Türen, teils mutig in der Öffentlichkeit, den Widerstand gegen die Obrigkeit. Auch der jetzige Joseph-Haas-Chor wurde 1845 als rein männliche Liedertafel gegründet. Der Berichterstatter erinnert sich, wie problematisch es noch gut hundert Jahre später war, diese Vereine auch für Frauen zu öffnen! Etwas von dem alten «Gesangvereins-Flair» hat der Joseph-Haas-Chor ins neue Jahrtausend mitgenommen: eine unbändige Lust am Singen und die schnelle Freude am schon Erreichten. Mancher stämmig-handfesten Interpretation hätte vertiefendes Feilen noch gut getan.

Die Brücke zwischen den Epochen schlug ein Streichquartett aus Musiklehrern und -studenten um Silvia Schmidbauer mit einem Rondo von Susato, der «Air» von Bach und Schuberts «Träumerei». Beim einleitenden «Trumpet volutary» von Purcell hatten auch Karl Sareiter, Altposaune, und Stephan Huber an der Orgel festlich mitgewirkt. Der Arie «Let the bright Seraphim» aus Händels «Samson» allerdings war die Sopransolis-tin nicht gewachsen.

Mit Hugo Distlers «Lobe den Herren» und «Wie der Hirsch schreiet» leitete der Chor den hervorragend gestalteten Block der gemäßigten Moderne ein. «Mater Dei» von Maierhofer leitete über zur Referenz an den Namenspatron des Chors, dem ersten Satz aus der «Kanonischen Motette 2» von Joseph Haas, und die Referenz an die gastgebende evangelische Gemeinde statteten Sänger, Streicher und Organist mit Bachs «Wohl mir, dass ich Jesum habe» dankbar ab.

Froher Beifall begleitete den Chor noch beim Auszug aus dem Kirchenraum.
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Kostbarkeiten der Kirchenmusik

Im Rahmen der Veranstaltungen zum Festjahr «1200 Jahre Bad Aibling» veranstaltet der Joseph-Haas-Chor unter der Leitung von Johannes Mangels am Sonntag, 14. März, um 17 Uhr in der evangelischen Christuskirche in Bad Aibling ein Konzert mit einer Reihe von Kostbarkeiten der Kirchenmusik der letzten 500 Jahre.

Der Chor, der kürzlich mit dem Kulturpreis der Stadt Bad Aibling ausgezeichnet wurde und auch selbst auf eine 160-jährige Geschichte zurückblicken kann, legt den Schwerpunkt der Programmauswahl dabei auf Messgesänge, Motetten und Marienlieder von deutschen oder im deutschen Sprachraum wirkenden Komponisten. Werke von Orlando di Lasso bis Joseph Haas, auch von Schütz, Bach, Händel, Mozart, Bruckner oder Schubert kommen zu Gehör. Zur musikalischen Abrundung wirken neben dem Joseph-Haas-Chor mit: Susanne Sareiter (Sopran), Stephan Huber (Orgel), Karl Sareiter (Altposaune) und ein Streichquartett; Leitung Silvia Schmidbauer. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
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Viele Auftritte bis zum Sommer

Bad Aibling (ml) - Ein umfangreiches Programm wartet auf die aktiven Sänger des Joseph-Haas-Chores.Am Sonntag, 14. März findet als Beitrag zum Jubiläumsjahr um 17 Uhr in der evangelischen Christuskirche ein großes Kirchenkonzert statt.

Unter dem Titel «500 Jahre geistliche Chormusik» kommen Werke von Komponisten aus dem deutschsprachigen Raum zur Aufführung. Auf dieses Konzert wird seit Beginn des Jahres schon eifrig geprobt.

Am Donnerstag, 18. März trifft sich der Chor zur Jahresversammlung. Ein Höhepunkt ist der gemeinsame Chorgesang mit dem griechischen Chor in München am 29. Juni, wenn die Olympische Flamme nach München kommt und die Olympiamannschaft für die Spiele verabschiedet wird.

Ein Großteil des Chores ist zudem beim Aiblinger Stadtspiel dabei als Gesangsgruppe und beim Bewegungschor. Seit Herbst wird monatlich geprobt. Nach Ostern fallen häufigere Proben an, vor allem, wenn es auf die Aufführungstermine zugeht. Turbulent wird es ab der letzten Juniwoche, wenn neben dem Konzert in München die Hauptprobe, die Premiere und die ersten beiden Aufführungen des Stadtspieles in einer Woche anstehen und dazu noch der «Musikalische Tag» im Kurhaus stattfindet. Überdies ist der Chor mit fast 160-jähriger Tradition beim historischen Festzug dabei.
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Musikgeschichte geschrieben

In zweifacher Hinsicht hatte Bad Aibling am Sonntagabend (29.02.2004) etwas zu feiern: Zum einen wurde der Kulturpreis der Stadt verliehen, zum anderen die Ausstellung "Retrospektive Aiblinger Künstler" eröffnet.
Die stolzen Gewinner des Kulturpreises: der Joseph-Haas-Chor und die "Sundergauer Sänger". Sie umrahmten zugleich den Abend musikalisch, der Joseph-Haas-Chor mit einem Querschnitt aus seinem Repertoir, die Sundergauer Sänger mit echter, bayerischer Volksmusik. Die Laudatio auf die Preisträger und den Festvortrag zur Ausstellungseröffnung hielt der Kulturreferent des Landkreises, Klaus Schönmetzler.

Kunst und Kultur sollen im Jubiläumsjahr der Stadt im Vordergrund stehen. Das betonte Bürgermeister Felix Schwaller bei der Eröffnung des Festabends. Aus diesem Grunde habe man auch die Verleihung des Kulturpreises und die Eröffnung der Ausstellung Retrospektive zusammengelegt. «Das eine ist ein Rückblick auf musikalische Leistungen, das andere ein Blick auf das Lebenswerk Aiblinger Künstler», so der Bürgermeister. Die Preisträger zeigten, welche Schätze in Bad Aibling vorhanden seien. Sie würden vorzügliche Kulturarbeit in Sachen Musik und Gesang leisten. Den Beschluss, dem Joseph-Haas-Chor und den Sundergauer Sängern den Kulturpreis der Stadt zu verleihen, habe der Stadtrat in seiner Julisitzung des vergangenen Jahres gefasst.

Auf beinahe 160 Jahre Chorgeschichte kann der Joseph-Haas-Chor zurückblikken. An dessen Anfänge als Aiblinger Liedertafel erinnerte Schönmetzler in seiner Laudatio. Der Ebersberger Landgerichtsarzt Dr. Desiderius Beck, der in Bad Aibling das erste Moor- und Sole-Schlammbad Bayerns gegründet hatte, habe 1845 zur Unterhaltung der Gäste die Liedertafel ins Leben gerufen. «Ihm war sehr klar bewusst, was manchem Aiblinger bis heute nicht ganz klar geworden scheint, nämlich, dass eine noch so gute Kuranwendung nicht genügt, um wirklich Gäste an den Ort zu bringen», so Schönmetzler. Kaum ein anderer Verein, so der Kulturreferent, sei so eng mit der Geschichte des Moorbades verbunden.

Als zweifelhafte und beinahe schmerzliche Entscheidung betrachtet er jedoch die Umbenennung der Liedertafel 1966 in Joseph-Haas-Chor. Damals habe der Nördlinger Komponist und Organisator Joseph Haas zwar die bayerische Musikkultur geprägt, doch heute sei er weitgehend aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit verschwunden. «Würde man auf Bad Aiblings Straßen fragen, wer Joseph Haas sei, würde man sicher kuriose Antworten erhalten, während eine Aiblinger Liedertafel oder auch ein Desiderius-Beck-Chor wohl verständlich wäre», meint Schönmetzler. Doch gefeiert würden nun speziell die 38 Jahre, in denen das Ensemble zu einem der großen, wichtigen und weit geachteten Chöre des Mangfalltales geworden sei. Vor 40 Jahren noch mit der Zelter-Plakette ausgezeichnet, seien Auftritte von München bis nach Athen gefolgt sowie zahlreiche Platten und CDs eingespielt worden. Im Sommer diesen Jahres werde der Chor zudem bei der Verabschiedung der Olympia-Mannschaft und der Übergabe des olympischen Feuers auf dem Münchner Marienplatz zugange sein.

Als ein Aiblinger Urgestein würdigte Schönmetzler die Sundergauer Sänger in der Besetzung Konrad Gartmeier, Emeran Gartmaier, Roland Fortner und Reinhard Dörfler an der Zither. 1963 sei das Ensemble aus einer Gruppe entstanden, die sich regelmäßig beim «Gröbnervater zu Berbling» zum Jagen getroffen hatte. Vermittelt von Schorsch Gottner seien erste Auftritte bei Hochzeiten und Standerlsingen gefolgt, im Laufe der Jahre sei es dann bis nach Südtirol sowie zum Bayerischen Rundfunk und ORF gegangen. Seit 1971 sind die Sundergauer Sänger auch beim Aiblinger Weihnachtssingen dabei.

«Es ist lebendige Tradition, die die Sundergauer seit nunmehr 40 Jahren verkörpern», so Schönmetzler. Aus «Spaß an der Freud» würden sie wunderbare, echte, alte Lieder aus den Sammlungen Franz von Kobells, des Kiem Pauli, die Bauernmesse von Annette Thoma und regionale Lied-Überlieferungen singen. Ihre traditionelle Musikanten-Heimat sei der Ziegler-Hof an der Münchner Straße. Veränderungen in der Besetzung habe es nach dem Tod von Walter Gartmaier und Karl Käs gegeben. Horst Herbst sei in Freundschaft ausgeschieden.

Als Ansporn, weiter die Chormusik zu pflegen, betrachtete Marlene Liegl stellvertretend für den Joseph-Haas-Chor die Auszeichnung, für die sie sich herzlich bedankte. Weiter kündigte sie an, einen Teil der finanziellen Anerkennung in Höhe von 500 Euro der Pfarrei St. Georg für den Pfarrheimneubau zu spenden. «Damit wir auch nach der Fertigstellung dort wieder proben dürfen», meinte sie schmunzelnd. Abschließend lud Liegl zum nächsten Konzert des Chores am Sonntag, 14. März, 17 Uhr, in die evangelische Christuskirche ein, zu einem Abriss geistlicher Volksmusik mit Messgesängen, Motetten und Marienliedern deutscher Komponisten (Eintritt frei).

Als keine Selbstverständlichkeit für einen Viergesang bezeichnete es Roland Fortner, den Preis erhalten zu haben, und bedankte sich beim Stadtrat, dass man erstmals den Mut gefunden hätte, eine Volksmusikgruppe auszuzeichnen. «Wir sind vier Freunde, die seit Jahren echte Volksmusik betreiben», so Fortner weiter. Auf den Namen Sundergau sei man vor etwa 30 Jahren in der alten Maxlrainer Gastwirtschaft gestoßen, in der eine Tafel hing «Maxlrain, Hauptsitz des Sundergaus», damals offensichtlich der südlichste Gau Bayerns. Die finanzielle Zuwendung soll Fortner zufolge zu gleichen Teilen an den ökomenischen Sozialdienst und an die Pfarrei Mariä Himmelfahrt zu Gunsten der Renovierung der Sebastianikirche gehen.
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 Garant für modernen Chorgesang

Bad Aibling - Eine bedeutende Persönlichkeit im Aiblinger Kulturleben ist, wie jetzt bekannt wurde, einen Tag vor Heilig Abend im Alter von 92 Jahren gestorben: Ernst Hauser.

Für die Sängerinnen und Sänger der Liedertafel Bad Aibling, seit 1966 Josef-Haas-Chor, war er «unser charmanter Professor vom Gymnasium». 25 Jahre lang leitete er den Chor als Dirigent. Unter seiner musikalischen Führung entwickelte sich die Gemeinschaft zu einem modernen, gemischten Chor. Er führte die Singgemeinschaft weg von der alten Liedertafel und hin zu zeitgemäßer und zeitgenössischer Chormusik.Gut in Erinnerung sind die Aufführungen der Komponisten Günther Bialas, Hans Melchior Brugk, Alfred Bekkerath, Fritz Köll, Joseph Haas (den Namensgeber des Chores) und viele andere mehr. Unvergessen auch die «Vier Jahreszeiten» im Jahr 1953 und 1954 von Joseph Haydn sowie die «Christnacht» 1965 sowie «Das Jahr im Lied» 1970 mit Joseph Haas.

Unter Leitung von Ernst Hauser wirkte der Chor mit bei «cantare et sonare» im Jahr 1962 in Regensburg. Als hohe Auszeichnung gilt auch die Verleihung der «Zelterplakette» 1967 für über 100-jährigen Chorgesang.

Ernst Hauser war für den Chor der Garant für modernen Chorgesang und Geselligkeit. Der Joseph-Haas-Chor ist nach eigenem Bekunden Studiendirektor Ernst Hauser für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit zu großem Dank verpflichtet.
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